SUBversionen. Zum Verhältnis von Politik und Ästhetik in der Gegenwart

Jüngst erschien der Sammelband SUBversionen. Zum Verhältnis von Politik und Ästhetik in der Gegenwart, der auf einer Tagung basiert, die im Juli 2006 im Künstlerhaus Edenkoben stattfand. Im Vorfeld dieser Tagung gab ich dem freien Radio Z aus Nürnberg ein Interview, das nun zum Download bereitsteht. Darin gibt es auf die Frage, ob heute überhaupt noch wirksame subversive Strategien existieren, die folgende Antwort:

Die Frage ist, über welches Feld man redet und was man überhaupt erreichen will. Wenn man sagt, wir wollen den Kapitalismus abschaffen und das innerhalb der nächsten drei Wochen, würde ich sagen, da gibt es momentan vermutlich nicht die ädaquate Strategie.

Wenn man aber sagt, wir gucken uns z.B. das Feld der Literatur an, und wir untersuchen dort, wie sich Autorinnen und Autoren sprachlich versuchen zu wehren gegen bestimmte Begrifflichkeiten oder gegen etwas, was man vielleicht neoliberalen Diskurs nennen könnte oder auch rassistische Diskurse, da finde ich schon, kann man immer wieder Beispiele finden und benennen, wo so etwas wie Subversion immer noch funktioniert.

Das Interview wurde am 6. Juni 2006 gesendet und dauert 8,58 Minuten. Das will ich hören!


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