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	<title>Thomas Ernst - Autor und Literaturwissenschaftler</title>
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	<description>Thomas Ernst - Blog und Informationen des Autors, Literaturwissenschaftlers, Kritikers und Performers</description>
	<pubDate>Mon, 07 May 2012 19:57:17 +0000</pubDate>
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		<title>Buchpräsentation &#8220;Verortungen der Interkulturalität&#8221; am 8.5.2012</title>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 19:56:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Ernst</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Am Dienstag, 8. Mai 2012, um 19.30 Uhr, werde ich gemeinsam mit dem Mitherausgeber Prof. Dr. Dieter Heimböckel (Université du Luxembourg) und dem Beiträger Prof. Dr. Rolf Parr (Universität Duisburg-Essen) unser Buch Verortungen der Interkulturalität. Die ‚Europäischen Kulturhauptstädte&#8217; Luxemburg und die Großregion (2007), das Ruhrgebiet (2010) und Istanbul (2010) präsentieren. Dabei werden wir zunächst die wichtigsten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.thomasernst.net/europas-kulturhauptstaedte"><img class="alignright size-medium wp-image-1218" src="http://www.thomasernst.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/05/cover-interkulturalitaet-197x300.png" alt="" width="197" height="300" /></a>Am Dienstag, 8. Mai 2012, um 19.30 Uhr, werde ich gemeinsam mit dem Mitherausgeber Prof. Dr. Dieter Heimböckel (Université du Luxembourg) und dem Beiträger Prof. Dr. Rolf Parr (Universität Duisburg-Essen) unser Buch <em>Verortungen der Interkulturalität. Die </em>‚<em>Europäischen Kulturhauptstädte&#8217; Luxemburg und die Großregion (2007), das Ruhrgebiet (2010) und Istanbul (2010)</em> präsentieren. Dabei werden wir zunächst die wichtigsten Ergebnisse des Bandes präsentieren und fragen, wie das Kulturhauptstadtjahr ‚Ruhr.2010‘ retrospektiv zu bewerten ist. Danach besteht die Möglichkeit zur ausführlichen Diskussion der Frage, was nun eigentlich vom Kulturhauptstadtjahr ‚Ruhr.2010‘ geblieben ist. Die Veranstaltung findet statt in der Heinrich-Heine-Buchhandlung am Viehofer Platz 8 in Essen, der Eintritt ist frei.</p>
<ul>
<li>Weitere Informationen zum Buch <a href="http://www.thomasernst.net/europas-kulturhauptstaedte" target="_self">auf diesen Seiten</a>.</li>
<li>Weitere Informationen zum Buch <a href="http://www.transcript-verlag.de/ts1826/ts1826.php" target="_blank">auf den Seiten des transcript Verlags</a>.</li>
<li>Informationen der <a href="http://www.uni-due.de/de/presse/meldung.php?id=7477" target="_blank">Pressestelle der Universität Duisburg-Essen</a> zur Buchpräsentation.</li>
</ul>
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		<title>Am Ende der Gutenberg-Galaxis und im Angesicht der ‚Netzintellektuellen‘: Günter Grass inszeniert noch einmal den ‚universellen Intellektuellen’</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 13:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Ernst</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Archiv des laufenden Schwachsinns]]></category>

		<category><![CDATA[Es ist egal aber - Buch- &amp; Medienkritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter dem Titel Vom universellen zum vernetzten Intellektuellen. Die Transformation einer politischen Figur im Medienwandel von der Literatur zum Internet  habe ich gemeinsam mit dem Kollegen Dirk von Gehlen im September 2009 einen Beitrag für den Band Leitmedien veröffentlicht, in den wir wie folgt einführen:
„Im Februar 2000 erschien im Satiremagazin Titanic unter dem Titel Deutschland, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Unter dem Titel <em><a href="http://www.thomasernst.net/ErnstVonGehlen-Intellektuelle%28Aufsatz2009%29.pdf" target="_self">Vom universellen zum vernetzten Intellektuellen. Die Transformation einer politischen Figur im Medienwandel von der Literatur zum Internet </a></em> habe ich gemeinsam mit dem Kollegen <a href="http://www.dirkvongehlen.de/" target="_blank">Dirk von Gehlen</a> im September 2009 einen Beitrag für den Band <a href="http://www.transcript-verlag.de/ts1028/ts1028.php" target="_blank"><em>Leitmedien</em></a> veröffentlicht, in den wir wie folgt einführen:</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;">„Im Februar 2000 erschien im Satiremagazin <em>Titanic </em>unter dem Titel <em>Deutschland, Deine Dichter!</em> eine Bild-Text-Collage, auf der Schwedens König Carl Gustav und Günter Grass, beide im Frack, bei der Überreichung des Literatur-Nobelpreises im Jahre 1999 an Günter Grass abgebildet sind. Sie reichen sich die Hand und verbeugen sich leicht voreinander. Doch während  Grass euphorisch ‚Vielen, vielen Dank!‘ sagt, grummelt der schwedische König: ‚Laß endlich los, is´schon Februar.‘<br />
Diese Collage spielt mit der allgemeinen Annahme, dass literarische Intellektuelle noch immer eine öffentliche Bedeutung beanspruchen, deren Zeit schon längst abgelaufen ist.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Die aktuelle Debatte um Günter Grass‘ Gedicht <em><a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/gedicht-zum-konflikt-zwischen-israel-und-iran-was-gesagt-werden-muss-1.1325809" target="_blank">Was gesagt werden muss</a></em> ist aus dieser Perspektive wie eine postmortale Inszenierung des ‚universellen Intellektuellen‘ zu verstehen, die allerdings eine erstaunlich große Resonanz erhält. Das Arrangement ist erwartbar: Einflussreiche Medien (zunächst am 4.4.2012 <em>El Paìs</em>, <em>La Repubblica </em>und die <em>Süddeutsche Zeitung</em>) geben einem Denker, der sich auf dem literarischen Feld symbolisches Kapital erworben hat (im Fall Grass u.a. den Nobelpreis als höchste literarische Auszeichnung), die Gelegenheit, sich öffentlich zu einer politischen Frage zu äußern. Dieser nutzt zwar eine literarische Gattung (Lyrik), sein Text weist allerdings weniger literarästhetische Qualitäten als vielmehr die Form der politischen Rede auf.</p>
<p style="text-align: justify;">Schon die Ankündigung des Textes in der <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/gedicht-zum-konflikt-zwischen-israel-und-iran-was-gesagt-werden-muss-1.1325809" target="_blank"><em>Süddeutschen Zeitung</em></a> scheint sich eher auf eine politische Meinungsäußerung als auf ein lyrisches Werk zu beziehen: „Günter Grass warnt [...] vor einem Krieg gegen  Iran. In seinem Gedicht [...] fordert  der Literaturnobelpreisträger deshalb, Israel dürfe keine deutschen  U-Boote mehr bekommen.&#8221; Folglich kann Christoph Sydow auf <em>Spiegel Online</em> unter dem Titel <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,825780,00.html" target="_blank"><em>So falsch liegt Günter Grass</em></a> das Gedicht in acht politische Thesen ‚übersetzen‘, die „im Faktencheck&#8221; auf ihre Richtigkeit hin kontrolliert werden (Ergebnis: drei Thesen sind richtig, zwei falsch, drei unklar bzw. unentscheidbar). Die literarische Form regrediert hier zur weder innovativen noch anspruchsvollen Camouflage einer ‚gewagten‘ politischen Äußerung.<span id="more-1382"></span></p>
<p style="text-align: justify;">In seinen politischen Inhalten ist der Text, gerade vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte und der westdeutschen Literaturgeschichte, in vielerlei Hinsicht ärgerlich, wie selbst die zentralen deutschen Feuilletons (mit denen ich nun wirklich nicht immer einer Meinung bin) nahezu unisono feststellen. Josef Joffe zeigt psychologisierend in der <em>Zeit </em>unter dem Titel <a href="http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-04/guenter-grass-gedicht-israel" target="_blank"><em>Der Antisemitismus will raus</em></a>, wie Grass mit diesem Text die historische deutsche Schuld und die von diesem behauptete zukünftige israelische Schuld gegeneinander aufrechnet: „Trägt der Jud die Schuld, ist die moralische Rechnung beglichen, wird das Nazi-Menschheitsverbrechen von Berlin nach Tel Aviv ausgelagert. Und Grass ist aus dem moralischen Schneider.&#8221; Frank Schirrmacher erläutert in der <em><a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/eine-erlaeuterung-was-grass-uns-sagen-will-11708120.html" target="_blank">FAZ</a></em>, dass es sich bei diesem Vorgang um „eine ziemlich bestürzende Umkehrung westdeutscher Nachkriegsdiskurse&#8221; handelt, denn es sei, „wie Nietzsche über das Ressentiment sagte, ein Dokument der ‚imaginären Rache‘ einer sich moralisch lebenslang gekränkt fühlenden Generation.&#8221; Schließlich sollte man bei alldem nicht vergessen, dass die hohe moralische Warte, von der Grass zu sprechen meint, auch unter Verdrängung seiner eigenen problematischen Biografie und insbesondere seiner Mitgliedschaft in der Waffen-SS gemauert wurde, wie wir allerdings <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/grass-spaetes-eingestaendnis-eine-zeitgeschichtliche-pointe-1359906.html" target="_blank">erst 2006 erfuhren</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Dass die Feuilletons Grass‘ weniger als Gedicht denn vielmehr als politischen Kommentar oder besser noch: Polemik zu klassifizierenden Text nahezu einhellig ablehnen, in den Leserkommentaren allerdings natürlich eine Vielzahl von Stimmen zu lesen sind, die darauf verweisen, man müsse ‚das‘ über ‚die Israelis‘ doch sagen dürfen, ohne gleichzeitig dem ‚Antisemitismus-Vorwurf‘ ausgesetzt zu sein, ist leider erwartbar, macht das ‚humanistische Engagement‘ des Autors aber nur noch peinlicher.</p>
<p style="text-align: justify;">Mich stört allerdings an dieser Debatte am meisten, dass hier ein ebenso plattes wie obsoletes Bild vom ‚politischen Schriftsteller‘ aufgerufen wird, das den Blick auf die Vielzahl neuerer literarischer Reflexionen des Politischen verstellt, die sich in den jüngeren Generationen entwickelt haben und die ich in verschiedenen Aufsätzen (siehe <a href="http://www.thomasernst.net/Ernst-LiteraturSubversion%28Aufsatz2008%29.pdf" target="_self">hier</a> oder <a href="http://www.thomasernst.net/Thomas-Ernst-Gegenwartsliteratur-Subversion%28Dez2010%29.pdf" target="_self">hier</a>) und meiner bald erscheinenden Studie über <a href="http://www.thomasernst.net/dissertation" target="_self"><em>Literatur und Subversion. Das politische Schreiben in der Gegenwart</em></a> beschrieben habe. Dabei ist es unerheblich, ob man mit Michel Foucaults 1970er-Jahre-Modell vom Typus des ‚spezifischen Intellektuellen‘ spricht, ob man mit Jean-François Lyotard schon 1983 den Tod der ‚universellen Intellektuellen‘ erklärt, „weil sie blind sind gegenüber einem im Vergleich zum 18. Jahrhundert neuen Tatbestand in der Geschichte des Abendlandes: daß es kein universelles Subjekt oder Opfer gibt, das in der Wirklichkeit ein Zeichen gäbe, in dessen Namen das Denken Anklage erheben könnte&#8221;; oder ob man meiner Konzeption einer Gegenwartsliteratur folgt, die sich in ein produktives Verhältnis zu Diskursen der Subversion setzt.</p>
<p style="text-align: justify;">AutorInnen wie beispielsweise Dietmar Dath, Jürgen Link, Thomas Meinecke, Florian Neuner, René Pollesch oder Kathrin Röggla formulieren ästhetisch und politisch um ein Vielfaches differenzierter und interessanter als der vielfache SPD-Wahlkämpfer Grass, wirken jedoch in andere (spezifischere) Öffentlichkeiten hinein. In gewisser Hinsicht bildet sich diese Differenz der ästhetischen Verfahrensweisen und (teil-)öffentlichen Inszenierungen gerade auch auf dem politischen Feld in der Gegenüberstellung der etablierten Parteien einerseits und der Piratenpartei andererseits ab, wobei letztere das politische Feld gerade nicht über Inszenierungen der Wahrheit und des universellen Expertentums zu besetzen versucht, was für ihre positive Wirkung bei einer jüngeren Generation mitentscheidend sein mag.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn man nun dem  ‚universellen Intellektuellen der Gutenberg-Galaxis‘ die  eher kollektiven, in einzelnen Communities verankerten und diskursstrategisch oder subversiv agierenden ‚Netzintellektuellen‘ gegenüberstellt, so greifen diese natürlich ebenfalls auf literarische Traditionen zurück und wenden sie sich noch einmal ganz anderen Fragen, beispielsweise jenen des <a href="http://www.thomasernst.net/ThomasErnst-InternetLiteratur%28kRR57%29.pdf" target="_self">geistigen Eigentums</a>, zu. Erfreulich ist jedoch schon jetzt, dass sie nicht mehr aus einer universellen Position der Wahrheit zu sprechen versuchen, aus der Gut und Böse klar zu bestimmende Größen scheinen, sondern Widersprüche mitdenken, ihre eigenen Voraussetzungen und blinden Flecken reflektieren und somit eine Stärke erfreulicher Literatur transportieren: Vieldeutigkeit.</p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Wolfgang Welt, die ‚Gruppe 61‘ und die Ruhrgebietsliteratur</title>
		<link>http://www.thomasernst.net/wolfgang-welt-gruppe-61-ruhrgebietsliteratur</link>
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		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 07:08:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Ernst</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Unter dem Titel Die Staublunge der Literatur. Eine Dortmunder Ausstellung erinnert an die vor fünfzig Jahren gegründete ‚Gruppe 61‘ schreibt heute der große Ruhrgebietsautor Wolfgang Welt im Feuilleton der FAZ (Seite 32) über die entsprechende Ausstellung und ihren Ausstellungskatalog, in dem sich auch ein Beitrag von mir zum Thema Warum es keine Gruppe 2011 gibt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Titel <em>Die Staublunge der Literatur. Eine Dortmunder Ausstellung erinnert an die vor fünfzig Jahren gegründete ‚Gruppe 61‘</em> schreibt heute <a href="http://www.thomasernst.net/Thomas-Ernst-Ruhrgebiet-Metropole-Rhizom%28Dez2010%29.pdf" target="_self">der große Ruhrgebietsautor Wolfgang Welt</a> im Feuilleton der <a href="http://www.faz.net/artikel/C30703/die-staublunge-der-literatur-30363273.html" target="_blank">FAZ (Seite 32)</a> über die entsprechende Ausstellung und ihren Ausstellungskatalog, in dem sich auch ein Beitrag von mir zum Thema <a href="http://www.thomasernst.net/Ernst-Arbeiterliteratur-Gruppe-61%28Aufsatz2011%29.pdf" target="_self"><em>Warum es keine Gruppe 2011 gibt. Die Literatur und die flexiblen und digitalen Arbeitswelten der Gegenwart</em></a> findet. In seinem Beitrag schreibt Welt unter anderem:</p>
<p style="padding-left: 30px;">„Im umfangreichen Begleitband beleuchten zudem führende Ruhrgebietsliteraturexperten wie Erhard Schütz, Uwe-K. Ketelsen, Gerhard Rupp und Thomas Ernst, um nur einige zu nennen, Aspekte der Gruppe und ihres Umfelds.&#8221; <span id="more-1242"></span></p>
<p>Dies ist einer der leider doch seltenen Momente, in denen man den Eindruck gewinnt, dass man seine Bücher und Aufsätze doch nicht in ein schwarzes Loch hinein produziert, sondern dass sie eine entsprechende Beachtung finden. Zumal es höchst erfreulich bleibt, in einer Reihe mit diesen professoralen und deutlich erfahreneren Kollegen genannt zu werden. Danke, großer Autor!</p>
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		<title>Mehrsprachigkeit als Normalität und der Bilinguale Unterricht</title>
		<link>http://www.thomasernst.net/mehrsprachigkeit-bilingualer-unterrich</link>
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		<pubDate>Sat, 05 Mar 2011 09:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Ernst</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Seit dem Sommer 2010 läuft in Dortmund ein bundesweit einmaliges Projekt: An vier internationalen Grundschulen wird ab der ersten Klasse zweisprachig unterrichtet, auf Deutsch und Englisch. Die Nachfrage übersteigt die Plätze schon jetzt um das Doppelte.
Für den WDR hat Almut Horstmann zu diesem Thema einen Hörfunkbeitrag produziert, der am 4.3.2011 erstgesendet wurde und den Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem Sommer 2010 läuft in Dortmund ein bundesweit einmaliges Projekt: An vier internationalen Grundschulen wird ab der ersten Klasse zweisprachig unterrichtet, auf Deutsch und Englisch. Die Nachfrage übersteigt die Plätze schon jetzt um das Doppelte.<br />
Für den WDR hat Almut Horstmann zu diesem Thema einen <a href="http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2011/03/04/morgenecho-internationale-grundschulen.xml" target="_blank">Hörfunkbeitrag</a> produziert, der am 4.3.2011 erstgesendet wurde und den Sie sich in der Mediathek des WDR anhören können und zu dem ich auch einen kleinen Beitrag liefern durfte (der Beitrag ist inzwischen leider nicht mehr verfügbar). <span id="more-1238"></span>Tatsächlich ist es meine Überzeugung, dass man grundsätzlich „im 21. Jahrhundert davon ausgehen [kann], dass eigentlich Kinder, die nur in einer Sprache sich bewegen können, tendenziell Bildungs- und berufliche Verlierer sein werden.&#8221;<br />
Zudem sollte man sich immer wieder deutlich machen, was Lorna Carson in ihrer Studie über <em>Multilingualism in Europe. A Case Study</em> (2003) feststellte:</p>
<p style="padding-left: 30px;">&#8220;In European terms, multilingualism is often considered as a rather extraordinary state of affairs [...]. However, in many other parts of the globe, multilingualism is not at all a remarkable skill, but simply a normal requirement of everyday life. Globally, it is monolingualism that tends to be extraordinary, and multilingualism is the norm.&#8221; (Carson 2003: 17f.)</p>
<p>Bezogen auf diese simple Erkenntnis und die daraus resultierende Notwendigkeit, auch im Schul-, Universitäts- und Ausbildungsbetrieb mehr Raum für Mehrsprachigkeit zu schaffen, hat Deutschland zweifelsohne noch einen immensen Nachholbedarf. Umso mehr ist das Dortmunder Projekt zu begrüßen - und es wird entsprechend positiv aufgenommen.</p>
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		<item>
		<title>Zum Tode Gary Moores: Ein beachtliches Plagiat</title>
		<link>http://www.thomasernst.net/gary-moore-musik-plagiat</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Feb 2011 18:51:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Ernst</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[How bizarr - Videoclips &amp; Fundstücke]]></category>

		<category><![CDATA[Kein Außen mehr - Internet &amp; Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Am vergangenen Sonntag ist der Gitarrist und Sänger Gary Moore verstorben, der insbesondere mit seinem Song Still Got the Blues (1990) weltweite Erfolge feierte. Während der Text des Liebeslieds nun wirklich nicht als originell bezeichnet werden kann (&#8221;So many years since I&#8217;ve seen your face / but here in my heart there&#8217;s an empty space [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Sonntag ist der Gitarrist und Sänger Gary Moore verstorben, der insbesondere mit seinem Song <em>Still Got the Blues</em> (1990) weltweite Erfolge feierte. Während der Text des Liebeslieds nun wirklich nicht als originell bezeichnet werden kann (&#8221;So many years since I&#8217;ve seen your face / but here in my heart there&#8217;s an empty space where you used to be&#8221;), bestach das Lied durch seine musikalischen Qualitäten und insbesondere durch einige Gitarrensoli. Es ist allerdings viel zu wenig bekannt, dass es sich dabei um <a href="http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,594279,00.html" target="_blank">ein beachtliches Plagiat</a> handelt, das 2008 auch gerichtlich als solches <a href="http://www.justiz.bayern.de/gericht/lg/m1/presse/archiv/2008/01717/index.php" target="_blank">erkannt und bewertet</a> wurde.<br />
Ursprünglich verfasste Jürgen Winter diese Sequenz für das Lied <em>Nordrach</em>, das er ab 1974 mit seiner Krautrock-Band Jud&#8217;s Gallery nicht wirklich erfolgreich der Öffentlichkeit präsentierte. Doch sehen Sie selbst (ab 5:24 wird es relevant):</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="390" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/Xe-uwEqTjd0?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="390" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/Xe-uwEqTjd0?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Zum Vergleich können Sie sich auch<a href="http://www.youtube.com/watch?v=i6IO5EN49hY&amp;feature=related" target="_blank"> eine Live-Aufnahme von Gary Moores nur scheinbarer Originalversion von 1990</a> ansehen. Bemerkenswert ist an diesem Beispiel allerdings, dass Moore mit seiner Kopie ein weitaus größerer Erfolg beschieden war als Jud&#8217;s Gallery mit ihrem Original. Was heißt das nun für die Wichtigkeit des kunstvollen Kopierens im Bereich der Musik?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bericht aus Brüssel (5): Leben in Liedekerke (Man bijt hond)</title>
		<link>http://www.thomasernst.net/brussel-5-liederkerk</link>
		<comments>http://www.thomasernst.net/brussel-5-liederkerk#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 12:27:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Ernst</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Bericht aus Brüssel]]></category>

		<category><![CDATA[How bizarr - Videoclips &amp; Fundstücke]]></category>

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		<category><![CDATA[Brüssel]]></category>

		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>

		<category><![CDATA[Reisen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das klassische flämische TV-Journal Man bijt hond (dt. Mann beißt Hund) berichtet von den Normalitäten des Alltagslebens jener, die außerhalb ihres jeweiligen Milieus oder Dorfs als skurril oder grotesk wahrgenommen würden, vergleichbar den Protagonisten aus Dimitri Verhulsts Erfolgsroman De helaasheid der dingen (2006, dt. Die Beschissenheit der Dinge). Ein besonders feines Beispiel für das Verfahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das klassische flämische TV-Journal <em>Man bijt hond</em> (dt. Mann beißt Hund) berichtet von den Normalitäten des Alltagslebens jener, die außerhalb ihres jeweiligen Milieus oder Dorfs als skurril oder grotesk wahrgenommen würden, vergleichbar den Protagonisten aus Dimitri Verhulsts Erfolgsroman <em>De helaasheid der dingen</em> (2006, dt. Die Beschissenheit der Dinge). Ein besonders feines Beispiel für das Verfahren von <em>Man bijt hond</em> findet sich unter dem Titel <em>Het dorp</em>.</p>
<p>Zugleich illustriert dieser Auszug das Sprichwort, als Flame komme man mit einem Backstein im Magen zur Welt. Der Wunsch, eigenen Wohnraum zu besitzen, führt in Belgien mitunter zu ungewöhnlichen Konstellationen und Lebensumständen, insbesondere wenn der karge Lohn nicht für ein schmuckes Anwesen, sondern nur für ein kleines Häuschen mit noch kleinerer Garage gereicht hat. Doch sehen Sie selbst, wie sich der 87jährige Eugène aus dem flämischen Liedekerke mit Haus, Garage und seinem Fiat Panda arrangiert hat (auf Wunsch können Sie die englischsprachigen Untertitel aktivieren):</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="504" height="314" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="https://www.youtube-nocookie.com/v/QksqWRqEfy0?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="504" height="314" src="https://www.youtube-nocookie.com/v/QksqWRqEfy0?version=3&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Perspektiven emanzipatorischer Bildungs- und Forschungsförderung - und die Frage nach Kultur und Emanzipation</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Jan 2011 12:45:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Ernst</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Bildung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ergebnisse der Promovierendenkonferenz 2003 der Hans-Böckler-Stiftung sind inzwischen online als PDF einsehbar. Im Kern der Promovierendenkonferenz wie auch im Kern der Veröffentlichung steht die Frage nach den Perspektiven der Bildungs- und Forschungsförderung der Hans-Böckler-Stiftung. Sie finden hierzu auf den Seiten 49 bis 56 die Ausführungen der Leitungskollektivs der Promovierenden, in dem ich damals mitgearbeitet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ergebnisse der Promovierendenkonferenz 2003 der Hans-Böckler-Stiftung sind inzwischen <a href="http://www.boeckler.de/pdf/p_edition_hbs_145.pdf" target="_blank">online als PDF </a>einsehbar. Im Kern der Promovierendenkonferenz wie auch im Kern der Veröffentlichung steht die Frage nach den Perspektiven der Bildungs- und Forschungsförderung der Hans-Böckler-Stiftung. Sie finden hierzu auf den Seiten 49 bis 56 die Ausführungen der Leitungskollektivs der Promovierenden, in dem ich damals mitgearbeitet habe.</p>
<p>Ein eigener und vor allem von mir zusammengestellter Bereich beschäftigt sich mit der Frage nach Kultur und Emanzipation - hier finden Sie Beiträge von</p>
<ul>
<li> Christoph Hesse zum Bereich ‚Film‘ (S. 75-88)</li>
<li> Donna P. Nick zum Bereich ‚Science Fiction‘ (S. 89-96)</li>
<li> Nadja Sennewald zum Bereich ‚Literatur‘ (S. 97-102)</li>
<li> sowie von mir selbst (S. 69-74 + 103-108).</li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		<title>Riot on an Empty Street: Pictures of Globalization (4)</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 16:11:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Ernst</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Riot on an empty street - Globalisierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Air Sickness Bags, 2008.
Contributions by
Icelandair,
Alitalia
and
Bulgarian Airways
to the
processes of globalization.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://www.thomasernst.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/06/ernst-globalisierung04-icelandairalitaliabulgarianairways.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1223" title="ernst-globalisierung04-icelandairalitaliabulgarianairways" src="http://www.thomasernst.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/06/ernst-globalisierung04-icelandairalitaliabulgarianairways.jpg" alt="" width="351" height="210" /></a>Air Sickness Bags, 2008.<br />
Contributions by<br />
Icelandair,<br />
Alitalia<br />
and<br />
Bulgarian Airways<br />
to the<br />
processes of globalization.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Zum neuen Jahr 2011: Die Schriftsteller, der Staat und der Widerstand</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Jan 2011 14:52:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Ernst</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[How bizarr - Videoclips &amp; Fundstücke]]></category>

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		<description><![CDATA[Im neuen Jahr wird meine Dissertationsschrift mit dem Titel Literatur und Subversion. Politisches  Schreiben in der Gegenwart erscheinen, die sich der alten Frage nach der gesellschaftlichen und politischen Relevanz der Literatur und von Autorschaftsinszenierungen nach dem Ende des ‚Kalten Krieges‘ neu stellt. Dass die Auseinandersetzungen zwischen Schriftstellern und den staatlichen Instanzen nicht nur symbolischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Im neuen Jahr wird meine Dissertationsschrift mit dem Titel <a href="http://www.transcript-verlag.de/ts1484/ts1484.php" target="_blank"><em>Literatur und Subversion. Politisches  Schreiben in der Gegenwart</em></a> erscheinen, die sich der alten Frage nach der gesellschaftlichen und politischen Relevanz der Literatur und von Autorschaftsinszenierungen nach dem Ende des ‚Kalten Krieges‘ neu stellt. Dass die Auseinandersetzungen zwischen Schriftstellern und den staatlichen Instanzen nicht nur symbolischen Charakter besitzen, sondern „von den Protagonisten&#8221;, so Pierre Bourdieu, „durchaus als Fragen um Leben oder Tod erlebt werden&#8221;, davon mag ein ebenso kleiner wie dramatischer Videoclip aus dem Jahre 1981  (also aus den Vor-Wende-Zeiten mit klareren Frontverläufen, die heute weit entfernt scheinen) zeugen, in dem der Autor Thomas Brasch aus den Händen des damaligen bayrischen Ministerpräsidenten Franz-Josef Strauß den Bayrischen Filmpreis in Höhe von 50.000 DM entgegennimmt. In seiner Rede verteidigt sich Brasch gegen die Angriffe seiner KollegInnen, einen solchen Pakt mit den Herrschenden einzugehen:</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;">„Der Widerspruch [eines Autors, T.E.], der mit dem Geld des Staates arbeitet und den Staat angreift, der den subversiven Außenseiter zum Gegenstand seiner Arbeit macht und sich selbst zur gleichen Zeit zu einem Komplizen der Macht, [ist] ein entscheidender. Er ist der Widerspruch der Künstler im Zeitalter des Geldes schlechthin - und er ist nur scheinbar zu lösen.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Doch sehen Sie selbst (besonders ab 2:20 Min.):</p>
<p style="text-align: justify;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/y2V1CMBJ8wI?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&amp;color1=0xe1600f&amp;color2=0xfebd01" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/y2V1CMBJ8wI?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0&amp;color1=0xe1600f&amp;color2=0xfebd01" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: justify;">Einerseits beeindruckt Brasch tatsächlich <span id="more-1195"></span>durch die Tumulte, die er im wohlsituierten Publikum mit seinen (in diesem Kontext provokanten) Feststellungen „Die Kriminalität ist der urwüchsigste Ausdruck der Auflehnung&#8221; (ab 4:49) und „Ich danke der Filmhochschule der DDR für meine Ausbildung&#8221; (ab 5:18) auslöst (wobei er allerdings immer wieder auf die „staatliche Macht&#8221; als seinen Gegner rekurriert, was uns heute - da in Finanzkrisenzeiten die Rede vom Ausnahmezustand und der staatlichen Ohnmacht allgegenwärtig geworden ist, sonderbar erscheinen mag). Andererseits wird er am Ende vom hochrotköpfigen Landesvater als ein „lebendiges Demonstrationsobjekt der Liberalitas Bavariae&#8221; herabgewürdigt. Wie schrieb Bourdieu: „Die Künstler und Schriftsteller, allgemeiner: Intellektuellen, bilden eine beherrschte Fraktion der herrschenden Klasse.&#8221; Und dann bleibt nurmehr die Subversion, doch dazu im Verlaufe des Jahres 2011 mehr&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Zum Ende des Jahres 2010: Veröffentlichungen - ein Überblick</title>
		<link>http://www.thomasernst.net/veroeffentlichungen-2010</link>
		<comments>http://www.thomasernst.net/veroeffentlichungen-2010#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 30 Dec 2010 18:28:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Ernst</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[2010 war ein produktives Jahr, insbesondere meine Arbeit als Postdoktorand an der Université du Luxembourg, unterstützt vom FNR Luxembourg und Prof. Dr. Georg Mein, ermöglichte mir die Fertigstellung zahlreicher Aufsätze und Forschungsbeiträge, die inzwischen teilweise auch online vorliegen:

Gegenwartsliteratur als Subversion. Eine Analysemethode für die politische deutschsprachige Gegenwartsprosa. In: Paul Brodowsky/Thomas Klupp (Hg.): Wie über Gegenwart [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">2010 war ein produktives Jahr, insbesondere meine Arbeit als Postdoktorand an der Université du Luxembourg, unterstützt vom FNR Luxembourg und Prof. Dr. Georg Mein, ermöglichte mir die Fertigstellung zahlreicher Aufsätze und Forschungsbeiträge, die inzwischen teilweise auch online vorliegen:<span id="more-1189"></span></p>
<ul style="text-align: justify;">
<li><a href="../../../../../../Thomas-Ernst-Gegenwartsliteratur-Subversion%28Dez2010%29.pdf" target="_self"><em>Gegenwartsliteratur als Subversion. Eine Analysemethode für die politische deutschsprachige Gegenwartsprosa</em></a>. In: Paul Brodowsky/Thomas Klupp (Hg.): Wie über Gegenwart sprechen? Überlegungen zu den Methoden einer Gegenwartsliteraturwissenschaft. Bern u.a. 2010, S. 137-152.</li>
<li><a href="../../../../../../Ernst-Weblog%28Aufsatz2010%29.pdf" target="_self"><em>Weblogs. Ein globales Literaturformat</em></a>. In: Wilhelm Amann/Georg Mein/Rolf Parr (Hg.): Globalisierung und deutschsprachige Gegenwartsliteratur. Konstellationen, Konzepte, Perspektiven. Heidelberg 2010, S. 281-302.</li>
<li><a href="../../../../../../Thomas-Ernst-Untertitelung%28Dez2010%29.pdf" target="_self"><em>Wie übersetzt man ‚Wir haben es nicht gewusst&#8217;? Zur niederländischsprachigen Untertitelung deutschsprachiger Spielfilme über den Nationalsozialismus</em></a>. In: Germanistische Mitteilungen. Themenheft ‚Aussaat/Dissemination&#8217;, hg. von Henri Bloemen und Jan Ceuppens, 36. Jg., Heft 72 (2010), S. 107-124.</li>
<li><em><a href="../../../../../../Ernst-ZaimogluUnionSuspecte%28Aufsatz2010%29.pdf" target="_self">‘Kanak Sprak&#8217; and Union Suspecte. Scandals Around Hybrid and Multilingual Literature in Germany and Belgium</a></em>. In: Mirjam Gebauer/Pia Schwarz Lausten (Hg.): Migration and Literature in Contemporary Europe. München 2010. S. 243-258.</li>
<li><a href="http://www.armada-wereldliteratuur.nl/lib/preview.php?aflevering=58&amp;pagina=22" target="_self"><em>Literariteit als muur. De kracht van de taal en de afwezigheid van distincties in Reinhard Jirgls roman ‘Die atlantische Mauer&#8217;</em></a>. In: Armada. Tijdschrift voor wereldliteratuur (=Themenheft: Twintig jaar Duitse literatuur - 1990-2010). 16. Jg., Heft 58 (2010). S. 22-29.</li>
<li><a href="../../../../../../Thomas-Ernst-Filmgenres-Sportfilm%28Dez2010%29.docx" target="_self"><em>Das große Spiel</em>; <em>Flucht oder Sieg. </em><em>Escape to Victory</em>; <em>Ballfieber. Fever Pitch</em></a>. In: Kai Sicks/Markus Stauff (Hg.): Filmgenres: Sportfilm. Stuttgart 2010, S. 94-98; 200-203; 240-246.</li>
<li><a href="../../../../../../Thomas-Ernst-Ruhrgebiet-Metropole-Rhizom%28Dez2010%29.pdf" target="_self"><em>Das Ruhrgebiet als Rhizom. Die Netzstadt und die ‚Nicht-Metropole Ruhr&#8217; in den Erzählwerken von Jürgen Link und Wolfgang Welt</em></a>. In: Hanneliese Palm/Gerhard Rupp/Julika Vorberg (Hg.): Literaturwunder Ruhr. Essen 2010, S. 43-70.</li>
<li><a href="../../../../../../ThomasErnst-RuhrgebietGgwLiteratur%28Seite265-267%29.pdf" target="_self"><em>Das Schwarze sind die Buchstaben. Das Ruhrgebiet in der Gegenwartsliteratur - ein Überblick</em></a>. In: Thomas Ernst/Florian Neuner (Hg.): Das Schwarze sind die Buchstaben. Das Ruhrgebiet in der Gegenwartsliteratur. Oberhausen 2010, S. 215-273.</li>
<li style="text-align: justify;"><a href="../../../../../../Ernst-Neuner-Queer%28Aufsatz2010%29.pdf" target="_self"><em>„Von Hölderlin bis Porno&#8221;. Der Autor Florian Neuner zwischen prosaischer Sprachkunst, queeren Subkulturen und literaturpolitischen Kämpfen - ein Autorenporträt mit Interview</em></a>. In: testcard. Beiträge zur Popgeschichte (Themenheft: Blühende Nischen). 16. Jg., Heft 19 (2010), S. 174-181.</li>
</ul>
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