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	<title>Thomas Ernst - Autor und Literaturwissenschaftler</title>
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	<description>Thomas Ernst - Blog und Informationen des Autors, Literaturwissenschaftlers, Kritikers und Performers</description>
	<pubDate>Sun, 04 Jan 2009 23:45:48 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>
			<item>
		<title>Anekdoten über Philosophen: Peter Köhler</title>
		<link>http://www.thomasernst.net/buchkritik-peterkoehler</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Jan 2009 23:45:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Ernst</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Es ist egal aber - Buch- &amp; Medienkritik]]></category>

		<category><![CDATA[Kulturwissenschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

		<category><![CDATA[Satire]]></category>

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		<description><![CDATA[In seiner Anekdotensammlung Geh mir aus der Sonne! vereint Peter Köhler, dessen berühmter ‚Kartoffel-Text’ einst für diplomatische Verwicklungen mit Polens Ministerpräsidenten sorgte, zahllose kleine und größtenteils sehr witzige Anekdoten aus der Philosophie-Geschichte. Beispiel gefällig?
„Einen Studenten, der spät aus einer Schelling-Vorlesung kam, fragt ein Kommilitone: ‚Der Magister Dunkelhut hat wohl wieder überzogen?’ ‚Ja, er sprach mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In seiner Anekdotensammlung <em>Geh mir aus der Sonne!</em> vereint Peter Köhler, dessen berühmter ‚Kartoffel-Text’ einst für diplomatische Verwicklungen mit Polens Ministerpräsidenten sorgte, zahllose kleine und größtenteils sehr witzige Anekdoten aus der Philosophie-Geschichte. Beispiel gefällig?</p>
<blockquote><p>„Einen Studenten, der spät aus einer Schelling-Vorlesung kam, fragt ein Kommilitone: ‚Der Magister Dunkelhut hat wohl wieder überzogen?’ ‚Ja, er sprach mehr als zwei Stunden.’ ‚Und worüber hat er gesprochen?’ ‚Das hat er nicht gesagt.’“ [S. 102]</p></blockquote>
<p>In solcher Weise belesen, wird man die heiligen Stätten der akademischen Welt fortan als heitere Bühnen betrachten, auf denen nicht alles bierernst zu nehmen ist, auch nicht der Tod, der in der Wissenschaft nur als Abschluss eines Forschungsprojektes in die Akten eingetragen wird:</p>
<blockquote><p>„Niklas Luhmann bewarb sich Ende der sechziger Jahre an der neugegründeten Universität Bielefeld und sollte seine Forschungsvorhaben angeben. Luhmann schrieb: ‚Mein Projekt lautet: Theorie der Gesellschaft; Laufzeit: 30 Jahre; Kosten: keine.’ 1968: Luhmann bekommt den Lehrstuhl; 1984: sein Buch <em>Soziale Systeme</em> erscheint; 1990: <em>Die Wissenschaft von der Gesellschaft</em> erscheint; 1997: <em>Die Gesellschaft der Gesellschaft</em> erscheint; 1998: Luhmann stirbt. Laufzeit: 30 Jahre.“ [S. 217]</p></blockquote>
<p>Freuen Sie sich mit dem Buch: Peter Köhler: <em>Geh mir aus der Sonne! Anekdoten über Philosophen und andere Denker</em>. Stuttgart: Reclam, 2004.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Riot on an Empty Street: Pictures of Globalization (1)</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jan 2009 13:47:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Ernst</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Riot on an empty street - Globalisierung]]></category>

		<category><![CDATA[Globalisierung]]></category>

		<category><![CDATA[Satire]]></category>

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		<description><![CDATA[
Air Sickness Bag, 2007.
A contribution by
Iberia regional
to the
processes of globalization.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-medium wp-image-621 alignright" title="ernst-globalisierung01-iberiaregional" src="http://www.thomasernst.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/01/ernst-globalisierung01-iberiaregional.jpg" alt="Air Sickness Bag, 2007." width="220" height="327" /></p>
<p>Air Sickness Bag, 2007.</p>
<p>A contribution by</p>
<p><em>Iberia regional</em></p>
<p>to the</p>
<p>processes of globalization.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zitate (7): Die Kunst und der Adel</title>
		<link>http://www.thomasernst.net/zitate-kunst-undadel</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Jan 2009 11:23:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Ernst</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[I am a cliche - Zitate]]></category>

		<category><![CDATA[Autorschaft]]></category>

		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[„Der Rang von Kunstwerken ist dem des Adels entgegengesetzt: er misst sich nicht an der Herkunft, sondern an den Konsequenzen.&#8221;
Heinz-Klaus Metzger
Bei Autoren wie Alexander von Schönburg, Alexa Hennig von Lange oder Benjamin von Stuckrad-Barre evoziert dies allerdings eine chiastische Struktur. Da mal drüber nachdenken!


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>„Der Rang von Kunstwerken ist dem des Adels entgegengesetzt: er misst sich nicht an der Herkunft, sondern an den Konsequenzen.&#8221;<br />
Heinz-Klaus Metzger</p></blockquote>
<p>Bei Autoren wie Alexander von Schönburg, Alexa Hennig von Lange oder Benjamin von Stuckrad-Barre evoziert dies allerdings eine chiastische Struktur. Da mal drüber nachdenken!</p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: &quot;Trebuchet MS&quot;;"></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: &quot;Trebuchet MS&quot;;"></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zitate (6): Das Gegenteil von gut ist gut gemeint</title>
		<link>http://www.thomasernst.net/zitate-bobdylan</link>
		<comments>http://www.thomasernst.net/zitate-bobdylan#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Jan 2009 22:57:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Ernst</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[I am a cliche - Zitate]]></category>

		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>

		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;so singen Kettcar in Im Taxi weinen. Ganz lebensweise sang bereits Bob Dylan:
You can kill somebody with kindness, too.
Aber womöglich hatte auch der alte Bob diese Weisheit nur geklaut. Heinrich Zille stellte schon viel früher in ähnlicher Diktion fest:
Man kann Menschen nicht nur mit einer Axt, sondern auch mit einer Wohnung töten.
Wir hätten es wissen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;so singen Kettcar in <em>Im Taxi weinen</em>. Ganz lebensweise sang bereits Bob Dylan:</p>
<blockquote><p>You can kill somebody with kindness, too.</p></blockquote>
<p>Aber womöglich hatte auch der alte Bob diese Weisheit nur geklaut. Heinrich Zille stellte schon viel früher in ähnlicher Diktion fest:</p>
<blockquote><p>Man kann Menschen nicht nur mit einer Axt, sondern auch mit einer Wohnung töten.</p></blockquote>
<p>Wir hätten es wissen können, auch ohne Immobilienkrise anno 2008.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Allen Besucherinnen und Besuchern dieses Blogs&#8230;</title>
		<link>http://www.thomasernst.net/neujahrsgruss2009</link>
		<comments>http://www.thomasernst.net/neujahrsgruss2009#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 31 Dec 2008 18:35:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Ernst</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[wünscht der Webmaster ein erfreuliches Jahr 2009! Und sendet anbei das Versprechen, wieder mehr Texte für diese Seite zu produzieren - und die Hoffnung, dass es nicht ganz so wird wie im Song Das bisschen Besser der Sterne:
Die Jahreswende im Keller verbracht und bei der Feierei über Zahlen nachgedacht. Nicht grad die schönste Zeit um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>wünscht der Webmaster ein erfreuliches Jahr 2009! Und sendet anbei das Versprechen, wieder mehr Texte für diese Seite zu produzieren - und die Hoffnung, dass es nicht ganz so wird wie im Song <em>Das bisschen Besser</em> der <em>Sterne</em>:</p>
<blockquote><p><em>Die Jahreswende im Keller verbracht und bei der Feierei über Zahlen nachgedacht. Nicht grad die schönste Zeit um zu verschwinden, doch gut zu wissen, daß man Schutz finden kann - irgendwo. Ich hab nichts von Veränderung gemerkt, hab nur gehört, daß es kracht. Wenn man die Augen wieder aufmacht ist es Nacht oder was gibt&#8217;s hier zu sehen? Ich kann alles verstehen. Wie lang soll ich bleiben? </em></p>
<p><em>Es hat keinen Sinn zu warten, bis es besser wird, das bißchen Besser wär das Warten nicht wert. </em></p></blockquote>
<p><em>A</em>ngesichts der gegenwärtigen Prognosen könnte man ja schon froh sein, wenn 2009 nur ein bisschen schlechter würde und nicht gleich viel. Mehr dazu im neuen Jahr an dieser Stelle, versprochen!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Anekdote: New York</title>
		<link>http://www.thomasernst.net/anekdote-new-york</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 13:53:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Ernst</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fun ist ein Stahlbad - Anekdoten]]></category>

		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>

		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Und dann war da noch die Kollegin, die mir für meine Zeit an der Columbia University mit auf den Weg gab:
„‚Thomas in New York&#8217; - das klingt so ein bisschen wie ‚Kevin allein zu Haus&#8217;!&#8221;
Wo sie Recht hat, hat sie Recht.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und dann war da noch die Kollegin, die mir für meine Zeit an der Columbia University mit auf den Weg gab:</p>
<blockquote><p>„‚Thomas in New York&#8217; - das klingt so ein bisschen wie ‚Kevin allein zu Haus&#8217;!&#8221;</p></blockquote>
<p>Wo sie Recht hat, hat sie Recht.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Anekdoten: Waldorf &#038; Statler (1)</title>
		<link>http://www.thomasernst.net/anekdoten-waldorf-statler-1</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Nov 2008 14:33:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Ernst</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Fun ist ein Stahlbad - Anekdoten]]></category>

		<category><![CDATA[English]]></category>

		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>

		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

		<category><![CDATA[Satire]]></category>

		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Was sind Blogger? Wenn sie mehr betrachten als ihren eigenen Bauchnabel machen sie nichts anderes als das Rentnerduo Waldorf und Statler aus der Muppet Show: Blöd in der Loge rumhocken und die Abstrusitäten auf der Bühne des Lebens kommentieren. Als Hommage an die beiden werten Herren From the Balcony werde ich zukünftig unregelmäßig einige ihrer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was sind Blogger? Wenn sie mehr betrachten als ihren eigenen Bauchnabel machen sie nichts anderes als das Rentnerduo Waldorf und Statler aus der <em>Muppet Show</em>: Blöd in der Loge rumhocken und die Abstrusitäten auf der Bühne des Lebens kommentieren. Als Hommage an die beiden werten Herren <em>From the Balcony</em> werde ich zukünftig unregelmäßig einige ihrer berühmten Schlussworte nach dem Abspann dokumentieren. Heute beginne ich mit einem kurzen Dialog, der vielleicht als Motto über meinem ganzen Blog stehen könnte:</p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: &quot;Trebuchet MS&quot;;">-This show is awful.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: &quot;Trebuchet MS&quot;;">-Terrible.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: &quot;Trebuchet MS&quot;;">-Disgusting.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: &quot;Trebuchet MS&quot;;">(<em>Pause</em>.)</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: &quot;Trebuchet MS&quot;;">-See you next week?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-family: &quot;Trebuchet MS&quot;;">-´Course. </span></p>
</blockquote>
<p class="MsoNormal">
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Marcel Reich-Ranicki, Thomas Gottschalk, Helge Schneider und die Debatte um das Fernsehen</title>
		<link>http://www.thomasernst.net/fernsehen-reichranickigottschalkschneider</link>
		<comments>http://www.thomasernst.net/fernsehen-reichranickigottschalkschneider#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 18 Oct 2008 10:39:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Ernst</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Es ist egal aber - Buch- &amp; Medienkritik]]></category>

		<category><![CDATA[How bizarr - Videoclips &amp; Fundstücke]]></category>

		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>

		<category><![CDATA[Gender Studies]]></category>

		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

		<category><![CDATA[Sprache]]></category>

		<category><![CDATA[Subversion]]></category>

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		<description><![CDATA[Als dem Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki am 11. Oktober 2008 der Deutsche Fernsehpreis für sein Lebenswerk, zu dem u.a. die Literatursendung Das literarische Quartett gehört, verliehen werden sollte, lehnte er diesen ab mit den Worten:
Ich nehme diesen Preis nicht an (&#8230;) und finde es auch schlimm, dass ich hier vier Stunden das erleben musste. Es gibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als dem Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki am 11. Oktober 2008 der Deutsche Fernsehpreis für sein Lebenswerk, zu dem u.a. die Literatursendung <em>Das literarische Quartett</em> gehört, verliehen werden sollte, lehnte er diesen ab mit den Worten:</p>
<blockquote><p>Ich nehme diesen Preis nicht an (&#8230;) und finde es auch schlimm, dass ich hier vier Stunden das erleben musste. Es gibt ja Abende, die man ganz schön erlebt: (&#8230;) Man kann im <em>Arte</em>-Programm manchmal sehr schöne, wichtige Sachen sehen. Ich habe auch früher Wichtiges im <em>3Sat</em>-Programm gesehen. Aber das hat sich jetzt geändert, meist kommen da schwache Sachen. Aber nicht der Blödsinn, den wir hier zu sehen bekommen haben.</p></blockquote>
<p>Da schauten Sie ziemlich dumm aus der Wäsche, die Betriebsbuchsen Jenny Elvers-Elbertzhagen, Veronika Ferres, Ingolf Lück, Marco Schreyl, Johannes B. Kerner und natürlich der Moderator und Laudator Thomas Gottschalk. Doch sehen Sie selbst:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="349" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/jsbhA64PvwA&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0xe1600f&amp;color2=0xfebd01&amp;border=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/v/jsbhA64PvwA&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0xe1600f&amp;color2=0xfebd01&amp;border=1" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Als Effekt dieses &#8216;Eklats&#8217; fand gestern unter dem Titel <em>Aus gegebenem Anlass</em> im ZDF ein Gespräch zwischen Reich-Ranicki und Gottschalk statt, während sich unterdessen alle Feuilletons in verschärfter Kritik der (öffentlich-rechtlichen) Fernsehprogramme geübt haben. Doch inwiefern treten diese Kritikversuche allesamt ins Leere, da sie den Formen des Mediums verhaftet bleiben? Und wie ließe sich eine wirklich Subversion des Mediums inszenieren, die auf überraschende Weise seine Standardisierungen unterliefe und nicht bloß hilflos an verlorene bildungsbürgerliche Ideale appellierte? Ein paar kleine Kommentare zu den Protagonisten Gottschalk, Reich-Ranicki (beide freiwillig), Helge Schneider (unfreiwillig) und dem Medium Fernsehen (superwillig):</p>
<p><strong>Thomas Gottschalk</strong>, der neuerdings auch als Beiträger zur <em>Frankfurter Anthologie </em>der <em>FAZ </em>zu reüssieren versucht und am 13. September 2008 Joseph von Eichendorffs Gedicht <em>An Görres</em> in einer Weise besprach, die ohne Änderung in die verhohnepiepelnde <em>Offenbacher Anthologie</em> des Satiremagazins <em>Titanic </em>hätte übernommen werden können, spielte seine Gastgeberrolle ziemlich perfekt und mühte sich erfolgreich, den ausgescherten &#8216;Chefkritiker&#8217; sobald als möglich wieder in das System zu integrieren:<span id="more-544"></span> Angefangen beim Duz-Angebot Reich-Ranickis (&#8217;We are family&#8217;) noch während der Verleihung, fortgesetzt bei der Debatte über das Fernsehen in einem fernsehtauglichen Format - man kann auch zu Tode umarmt werden vom System, das man zu kritisieren wagt, und dessen oberste Repräsentanten wohl Gottschalk und Kerner heißen. Zugleich appellierte der &#8216;verhinderte Deutschlehrer&#8217; einerseits hilflos an Bildungskonzepte, die selbst im Literatursystem weitestgehend verabschiedet worden sind, andererseits inszenierte er sich als klassischer Aufklärer, indem er über den Medienwandel dozierte mit Reich-Ranicki als unwilligem Schüler, und dabei manch dämliche bildungsbürgerliche Behauptung von sich gab (&#8221;Wenn Du über´s Fernsehen weinst, dann musst Du Dich erschießen, wenn Du ins Internet guckst. Da ist sozusagen der Teufel los.&#8221; Hier zum Beispiel, vermute ich.)</p>
<p><strong>Marcel Reich-Ranicki</strong> hat sich den <em>Deutschen Fernsehpreis</em> zweifellos verdient, und sei es nur für die nach der eigentlichen Verleihung getroffene Feststellung des einst im Warschauer Ghetto Gefangenen, der seine Eltern im Konzentrationslager Treblinka verlor, auf die lobende Feststellung einiger Feuilletonisten, seine Kritik sei mutig gewesen:</p>
<blockquote><p>Ich verstehe das nicht. Es gibt doch keine Gestapo mehr - was für ein Mut ist nötig zu sagen, das Programm ist schlecht.</p></blockquote>
<p>An dieser Stelle würde ich gerne noch einmal die Gesichter von Jenny Elvers-Elbertzhagen, Veronika Ferres, Ingolf Lück, Marco Schreyl und Johannes B. Kerner sehen. Die Kategorien allerdings, mit deren Hilfe Reich-Ranicki seine Bewertung vornahm, sind völlig undifferenziert und höchst problematisch (wie übrigens auch jene, mit denen er an literarische Texte herangeht, wie z.B. <a href="http://www.thomasernst.net/linken-jelinek" target="_self">an jene Elfriede Jelineks</a>). So verwechselt er im Gespräch mit Gottschalk kontinuierlich den Haudrauf-Comedian Atze Schröder mit dem avancierten Künstler Helge Schneider:</p>
<blockquote><p>Es ist ja alles schlecht, was die machen. Mit Schröder&#8230; nee&#8230; Helge Schneider war ich in einem Programm zusammen. Es war eine Qual, es war schrecklich. Der hat überhaupt keine Ahnung.</p></blockquote>
<p>Reich-Ranicki durchschaut jedoch gar nicht, wie fremd seine verbale Kritik dem Fernsehsystem bleibt und wie weit er sich visuell und habituell in das <em>ZDF</em>-Programm hat integrieren lassen: Er beginnt, den wichtigsten Showmaster des deutschen Fernsehens zu duzen, und lässt sich für eine Kritik des Fernsehprogramms in ein fernsehkompatibles Setting mit Kronleuchter und Holzvertäfelung setzen (Botschaft an den verirrten Zuschauer: &#8220;Vorsicht, Kultur! Schnell weiterzappen!&#8221;).</p>
<p><strong>Helge Schneider </strong>hingegen kommt das Verdienst zu, das Fernsehen immer wieder mit seinen eigenen Mitteln zu schlagen und die verbale wie die bildliche Seite in Widersprüche zu verwickeln, so dass selbst Dauersouveräne des Fernsehkosmos wie Harald Schmidt in Situationen landen, die nicht mehr auflösbar sind. Unvergessen, wie Schneider in Schmidts Show als &#8216;Helga Maria Schneider&#8217; ein feines Stück &#8216;performativen Geschlechterwechsel&#8217; inszenierte, das den Rhetor vor unlösbare Anredefragen stellte (&#8221;Helge, &#8230;&#8221; - &#8220;Wieso Helge? Helga!&#8221;); oder wie er - engagiert von RTL-Typen, die ihn als puren Comedian missverstanden - neben (hier schließt sich der Kreis) Jenny Elvers-Elbertzhagen als Gastmoderator <em>Top of the Pops</em> moderieren musste, und Schneider in unnachahmlicher Weise ein paar Millionen Kids darüber aufklärte, dass aufgehübschte Moderatoren nur gespiegelte Teleprompter sind (exemplarisch für Schneiders Dekonstruktion des Mediums hier mal <a href="http://www.youtube.com/watch?v=PdZz9hU_Pr4" target="_blank">ein frühes Beispiel von 1992</a>). Wie schrieb er so treffend im ersten Teil seiner Autobiografie:</p>
<blockquote><p>Der Mensch ist ein Hochwesen, trotzdem tut er doof. Die Tiere sind manchmal intelligenter. Sie gucken nicht darauf, was man anhat. So auch Helge.</p>
<p style="text-align: left;">[Helge Schneider: <em>Guten Tach. Auf Wiedersehen. Autobiographie, Teil I</em>. Köln: KiWi, 1992. S. 7]</p>
</blockquote>
<p><strong>Das Fernsehen</strong> selbst wird gestärkt aus dieser Debatte hervorgehen: Die öffentlich-rechtlichen Sender haben den privat-kommerziellen mal wieder zeigen können, dass sie auch Raum für &#8216;gehobene (und obsolete) Kultur&#8217; bieten (im Vorjahr gingen sieben Fernsehpreise an Produktionen der Privaten, nun waren es zwölf, das Maß musste zurechtgerückt werden). Außerdem handelt es sich bei dem &#8216;Eklat um Reich-Ranicki&#8217;, wie Niklas Luhmann beschreiben würde, um ein &#8220;Meinungsereignis&#8221;, das ohne Massenmedien gar nicht stattfände: Das Medium als Voraussetzung seiner eigenen Kritik, die es natürlich wiederum nur stärkt. Bemerkenswert scheint es mir jedoch, Luhmanns Unterscheidung von Überraschung und Standardisierung im Kontext von Massenmedien auf Reich-Ranicki und Schneider zu applizieren:</p>
<blockquote><p>Überraschungen und Standardisierungen steigern sich aneinander, um Informationswerte zu erzeugen.</p>
<p>[Niklas Luhmann: <em>Die Realität der Massenmedien</em>. Opladen: Westdeutscher Verlag, 1996. S. 59]</p></blockquote>
<p>Gemessen an diesen Kategorien hat Reich-Ranicki sich durchgängig im Rahmen der standardisierten Bilder bewegt und darin eine verbale Überraschung abgeliefert (indem er die Regelsätze eines veralteten anderen Systems reproduziert hat), während Schneider sich innerhalb der verbalen und bildlichen Standards auf überraschende Weise bewegt und sowohl verständlich wie unverständlich für die Fernsehkonsumenten wirkt.</p>
<p>Erhellender bleibt für mich nach wie vor Helge Schneider, wie natürlich das Fernsehen (wie alle Medien, inkl. Literatur und Internet) seine beeindruckenden Seiten hat, die allerdings in homöopathischen Dosen auf Sendezeit verteilt werden. Auftritte von Helge Schneider, die Talkshows von Hermes Phettberg, eine Dokumentation wie <em>Die Blumen der Hausfrau</em> oder die Ästhetik von Quentin Tarantino oder David Lynch, Filme wie <em>Naked </em>von Mike Leigh, <em>Leaving Las Vegas</em> von Mike Figgis oder <em>Allein </em>von Thomas Durchschlag, um mal ein Beispiel aus Deutschland zu nennen, möchte ich nicht missen. Ich hatte die Freude, mit der <em>Redaktion des Kleinen Fernsehspiels</em> im <em>ZDF </em>auf einer Low-Low-Budget-Ebene zusammenarbeiten zu dürfen, und wurde explizit dazu angehalten, <a href="http://www.thomasernst.net/innerewerte" target="_self">experimentell zu arbeiten</a>, daran könnten sich manche Literaturverlage ein Beispiel nehmen.</p>
<p>Für jene, die von der Literatur her argumentieren, wird das Fernsehen jedoch immer ein Medium bleiben müssen, in dem sprachliche Brillanz auf ein unerträgliches Maß reduziert und dann mit ansprechenden Bildern versehen werden muss, damit es erträglich bleibt. Es ist eben ein anderes, ein visuelles Medium. Ich habe diese Erfahrung einmal selbst machen müssen: Mit meinem <a href="http://www.thomasernst.net/fussball" target="_self">Namensvetter</a> wurde ich in eine Sendung des <em>HR3</em> eingeladen, um einen Auszug aus unserem Lesungsprogramm zu präsentieren; es ging um das knackige Thema <a href="http://www.thomasernst.net/Ernst-FussballSex.pdf" target="_self"><em>Fußball und Sexualität</em></a>. Mit der Redakteurin habe ich eine Woche lang mehrmals telefoniert; nach zahlreichen Bedenken der Redaktion konnte schließlich (natürlich) nicht der dreiminütige von uns vorgeschlagene Textauszug, sondern nur ein etwa fünfzigsekundiger Kompromissvorschlag der Redaktion vorgestellt werden, so dass ich bereits darüber nachdachte, abzusagen (aber man lässt sich ja, eitel wie man ist, doch wieder vom Medium einfangen). Als die Sendung vorbei war, gingen wir mit der Redaktion zum gemeinsamen Essen, die voll des Lobes für diese gelungene Sendung und das literarische Experiment war, das allerdings mit der sinnvollen Präsentation von Literatur schon nicht mehr viel zu tun hatte. Als mir am folgenden Tag auf meinen Wunsch hin der Quotenverlauf geschickt wurde, habe ich viel über das Medium Fernsehen gelernt: Auch während unserer Kürzestlesung für Dummies hatten sich bereits 40% der Zuschauer rausgezappt (die während des anschließenden Gesprächs dann zurückkamen); eine Kürzestlesung als Sendungsmoment wird wohl für die Redaktion für immer gestorben sein.</p>
<p>Das gegenwärtige Primat des Bildes vor der Schrift wird die Welt nicht unbedingt humaner machen. Man sollte es aber zur Kenntnis nehmen, wenn man sich der Kritik des Mediums Fernsehen zuwendet. Wie schrieb Helge Schneider so schön:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: left;">Die Regression hat angefangen. Einmal in der Woche gucke ich Fernsehen (&#8230;).</p>
<p style="text-align: left;">[Helge Schneider: <em>Guten Tach. Auf Wiedersehen. Autobiographie, Teil I</em>. Köln: KiWi, 1992.]</p>
</blockquote>
<p>Die Frage bleibt aber, was man guckt. Mehr dazu demnächst an dieser Stelle.</p>
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		<title>Warum es zuletzt so wenige Blogeinträge gab&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 07:32:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Ernst</dc:creator>
		
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Im September und Oktober kulminier(t)en leider viele Deadlines, weshalb ich zuletzt mein Blog ein wenig ruhen lassen musste. Nun scheint aber das Schlimmste überstanden und wird dieses Blog wieder in Bewegung geraten; in den kommenden Monaten werden nach und nach jene Texte veröffentlicht, die gerade abgeschlossen wurden und werden. Dabei handelt es sich um wissenschaftliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal"><span lang="NL-BE">Im September und Oktober kulminier(t)en leider viele Deadlines, weshalb ich zuletzt mein Blog ei</span><span lang="NL-BE">n wenig ruhen lassen musste. Nun scheint aber das Schlimms</span><span lang="NL-BE">te überstanden und wird dieses Blog wieder in Bewegung geraten; in den kommenden Monaten werden nach und nach jene Texte veröffentlicht, die gerade abgeschlossen wurden und werden. Dabei handelt es sich um wissenschaftliche Texte, die im Rahmen meines Post-Doc-Projektes an der Universität Luxemburg über <a href="http://www.thomasernst.net/hybrid" target="_self"><em>Heimat und Hybridität</em></a> <span> </span>entstehen bzw. eine Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Globalisierung und Regionalliteraturgeschichtsschreibung darstellen (1-4), sich aus einer literaturtheoretischen Perspektive mit der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur beschäftigen (5) sowie um eigenständige literarische (Lehr-)Tätigkeiten (6/7). Konkret werden im September und/oder Oktober folgende sieben Projekte bearbeitet und abgeschlossen:</span></p>
<ol style="margin-top: 0cm;" type="1">
<li class="MsoNormal"><span lang="NL-BE">Aufsatz <em>‘Kanak Sprak’ and      ‘Union Suspecte’. Scandals Aorund Hybrid and Multilingual Literature in      Germany and Belgium</em> (für den Tagungsband <a href="http://migrationandliterature.engerom.ku.dk/" target="_blank"><em>Literature and Migration in Contemporary Europe</em></a>, der an der University of      Copenhagen von Mirjam Gebauer, Birgitte Grundtvig Huber, Pia Schwartz      Lausten und Moritz Schramm herausgegeben wird);</span></li>
<li class="MsoNormal"><span lang="NL-BE">Aufsatz <em>Von satirischen      Diskursen, politischen Verwicklungen und juristischen Prozessen.      Übersetzungsprobleme zwischen den und innerhalb der Kulturen am Beispiel      der ‘Neuen Frankfurter Schule’</em> (für den von Bettina Kremberg, Artur      Pelka und Judith Schildt herausgegebenen Band <a href="http://www.kremberg.de/Tagungsprogramm.htm" target="_blank"><em>Übersetzbarkeit zwischen      den Kulturen. Literatur, Sprache, Film</em></a>);</span></li>
<li class="MsoNormal"><span lang="NL-BE">das Buch <a href="http://www.thomasernst.net/ruhrgebiet" target="_self"><em>Europa erlesen:      Ruhrgebiet</em></a> (gemeinsam mit Florian Neuner), inklusive <em>Nachwort</em> und eigenem literarischem Beitrag, das 2009 beim Wieser Verlag in      Klagenfurt erscheinen wird;</span><span id="more-529"></span></li>
<li class="MsoNormal"><span lang="NL-BE">Vortrag und Aufsatz <em>Die      Entdeckung des Ruhrgebiets in der Literaturwissenschaft</em> (für die      Tagung des Fritz-Hüser-Instituts <a href="http://www.wissenschaftsforum-ruhr.de/cms/download.php?id=77&amp;sid= f47715d278215156da6c1fb0cd5e0c4c" target="_blank"><em>Die Entdeckung des Ruhrgebiets in der      Literatur</em></a> und den Tagungsband, der im Klartext Verlag erscheinen wird      und von Jan-Pieter Barbian, Hanneliese Palm und Klaus Tenfelde      herausgegeben wird);</span></li>
<li class="MsoNormal"><span lang="NL-BE">Aufsatz <em>Literatur als      Subversion. Die zersplitterte deutschsprachige Gegenwartsliteratur</em> (für den Band <em>Wie über Gegenwart sprechen?</em> von Paul Brodowsky und      Thomas Klupp);</span></li>
<li class="MsoNormal"><a href="http://http://sommerschule-kreatives-schreiben.uni.lu/mb/" target="_blank"><em><span lang="NL-BE">Summer School of Creative      Writing</span></em></a><span lang="NL-BE"> der      Universitäten Luxemburg und Trier, die vom 5. bis zum 10. Oktober in Köln      stattfinden wird und auf der ich die Dozentur für Drehbuch innehatte;</span></li>
<li class="MsoNormal"><span lang="NL-BE">Masterclass <a href="http://www.passaporta.be/index.php?q=passaporta/writing_workshops/" target="_blank"><em>Vers bloed</em></a> im Internationalen Literaturhaus Passa Porta in Brüssel.</span></li>
</ol>
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		<title>Gekozen voor de masterclass van ‘Vers bloed’ in Passa Porta!</title>
		<link>http://www.thomasernst.net/planen-versbloed</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Oct 2008 09:13:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Ernst</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<category><![CDATA[Europa]]></category>

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		<category><![CDATA[Uebersetzung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nadat ik al van maart tot juni 2008 deel uitmaakte van de derde aflevering van ‘Vers bloed’, een schrijversworkshop voor ‘schrijvers van buitenlandse origine’, werd ik nu ook uitgekozen voor de zogenaamde ‘masterclass’, die van oktober 2008 tot maart 2009 doorgaat, en weer geleid wordt door Benno Barnard en georganiseerd door Hai Chay Jiang in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><span lang="NL-BE">Nadat ik al van maart tot juni 2008 deel uitmaakte van de derde aflevering van ‘Vers bloed’, een schrijversworkshop voor ‘</span>schrijvers van buitenlandse origine’, werd ik nu ook uitgekozen voor de zogenaamde <span lang="NL-BE">‘</span>masterclass’, die van oktober 2008 tot maart 2009 doorgaat, en weer geleid wordt door <a href="http://belgium.poetryinternationalweb.org/piw_cms/cms/cms_module/index.php?obj_id=9835" target="_blank">Benno Barnard</a> en georganiseerd door Hai Chay Jiang in de naam van het <a href="http://www.passaporta.be/index.php?q=passaporta/nl/home/" target="_blank"><em>Internationaal Literatuurhuis Passa Porta</em></a> en <em>Het Beschrijf</em>. Samen met <a href="http://www.indymedia.be/en/node/7907" target="_blank">Sarah De Mul</a>, <a href="http://www.vti.be/?q=node/19552" target="_blank">Roos Van Vlaenderen</a>, Gregory De Vleeschouwer, Fleur Ordoukhani en Annelies De Ville ga ik <span lang="NL-BE">- in mijn vrije tijd naast mijn wetenschappelijke bezigheiden - </span>aan literaire projecten in het Nederlands werken en op 29 maart 2009 – als deel van het <em><a href="http://www.passaporta.be/index.php?q=passaporta/nl/passaporta_festival_2009/" target="_blank">Passa Porta-festival 09 &#8220;De wereld is een werf&#8221;</a> </em>– een openbare lezing geven.</p>
<p class="MsoNormal"><span lang="NL-BE">Meer informatie over <a href="http://www.passaporta.be/index.php?q=passaporta/schrijfworkshops/" target="_blank">‘Vers bloed’</a></span><span id="more-527"></span><span lang="NL-BE"> vindt u op de – trouwens vernieuwde – webpagina van Passa Porta:</span></p>
<blockquote>
<p class="MsoNormal">Met ‘Vers bloed’ spreekt Passa Porta schrijvers en kandidaat-schrijvers aan om hun pen te scherpen, om de schrijversstiel te leren, om zich te vervolmaken.</p>
<p class="MsoNormal">Vers bloed is een programma van workshops en masterclasses dat niets minder wil zijn dan een wezenlijke bijdrage aan de Vlaamse en, bij uitbreiding, Belgische letteren. Het wil het niet eens zo denkbeeldige gevaar voor een dreigende bloedarmoede counteren en meteen ook een wapen zijn tegen provincialisme en engheid in onze literatuur.<br />
Grote aandacht gaat hierbij naar schrijvers en kandidaat-schrijvers van buitenlandse origine. Het is immers opmerkelijk hoe weinig schrijvers van vreemde origine hier actief zijn, en dat zeer in tegenstelling tot pakweg Nederland, Frankrijk, Groot-Brittannië en Duitsland. Dat is jammer want de inbreng van net deze schrijvers blijkt van onschatbare waarde te zijn voor de literatuur van die landen.</p>
<p class="MsoNormal">De lesgevers of coaches zijn schrijvers met enige renommee. In het verleden traden Peter Verhelst, Kristien Hemmerechts, Koen Peeters en Stefan Hertmans aan. Op dit ogenblik gaat Benno Barnard met het schrijftalent aan de slag.</p>
</blockquote>
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