Interkulturelle Räume in der Literatur: Europa, Luxemburg, Ruhrgebiet und die Türkei

Im Anschluss an meine Forschungen über „Mehrsprachigkeit und Europabilder in der Literatur: Brüssel, Deutschland, Flandern und Luxemburg“ erhielt ich Einladungen zur Partizipation an verschiedenen Projekten, die sich entweder mit der Reflexion interkultureller Räume in der Literatur oder aber mit der Analyse interkultureller Räume aus einer interdisziplinären Perspektive beschäftigten:

Im Kontext dieser Aktivitäten entstanden ein Sammelband sowie Aufsätze und Vorträge zu den Themenfeldern:

Zudem war ich als Assistent von Prof. Dr. Rolf Parr an der Vorbereitung des DFG-Projekts „Geschichte der Ruhrgebietsliteratur seit 1960“ beteiligt, das von 2015 bis 2018 an der Universität Duisburg-Essen durchgeführt wird.

Ich danke den oben verlinkten Institutionen und KollegInnen sowie der Gesellschaft für interkulturelle Germanistik für die Unterstützung meiner Forschungsarbeit bzw. den anregenden Austausch.


 

Europäische Kulturräume, Interkulturalität und die Literatur

Aufsatz: Übersetzungsprobleme zwischen den und innerhalb der Kulturen am Beispiel von Deutschland und Polen. Die satirischen Diskurse der ‚Neuen Frankfurter Schule‘ und ihr intra- und interkulturelles Konfliktpotenzial.

In: Bettina Kremberg/Artur Pełka/Judith Schildt (Hg.): Übersetzbarkeit zwischen den Kulturen. Sprachliche Vermittlungspfade – Mediale Parameter – Europäische Perspektiven. Frankfurt am Main u.a.: Lang, 2010, S. 125-141.

Aufsatz: Europa zwischen Fluchtfabeln und Luftwurzeln. Der belgische Autor Tom Lanoye über Kapitalismus, Wissenschaft und Biopolitik in seinem Stück ‚Festung Europa‘.

In: Christine Bähr/Franziska Schößler (Hg.): Ökonomie im Theater der Gegenwart. Ästhetik, Produktion, Institution. Bielefeld: transcript, 2009, S. 259-278.

Aufsatz: Guy Helminger. Zur Einführung (gemeinsam mit Claude D. Conter und Rolf Parr).

In: Rolf Parr/Thomas Ernst/Claude D. Conter (Hg.): Guy Helminger. Ein Sprachanatom bei der Arbeit. Heidelberg: Synchron, 2014, S. 7-8.

 

Postkoloniale und interkulturelle Räume in der Literatur

Aufsatz: Wankendes westliches Wissen. Guy Helmingers ‚Online-Reise-Diaries‘ aus Indien (2006), dem Iran (2007) und dem Jemen (2008/2009).

In: Rolf Parr/Thomas Ernst/Claude D. Conter (Hg.): Guy Helminger. Ein Sprachanatom bei der Arbeit. Heidelberg: Synchron, 2014, S. 201-223.

Aufsatz: Jenseits von MTV und Musikantenstadl. Popkulturelle Positionierungen in Wladimir Kaminers ‚Russendisko‘ und Feridun Zaimoğlus ‚Kanak Sprak‘.

In: Heinz Ludwig Arnold (Hg.): Literatur und Migration (text+kritik-Sonderband IX). München: edition text+kritik im Richard Boorberg Verlag, 2006, S. 148-158.

 

Das Ruhrgebiet in der Literatur

Aufsatz: Von der ‚Heimat‘ zur Hybridität. Die Entdeckung des Ruhrgebiets in der Literaturwissenschaft.

In: Jan-Pieter Barbian/Hanneliese Palm (Hg.): Die Entdeckung des Ruhrgebiets in der Literatur. Essen: Klartext, 2009 (Schriften des Fritz-Hüser-Instituts für Literatur und Kultur der Arbeitswelt, Nr. 18), S. 17-36.

Impact des Aufsatzes: eine Zitation

Vortrag: Von der ‚Heimat‘ zur Hybridität? Die Entdeckung des Ruhrgebiets in der Literaturwissenschaft

12.9.2008, Fritz-Hüser-Institut Dortmund

Auf der Konferenz: Die Entdeckung des Ruhrgebiets in der Literatur; organisiert vom Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt, der Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets und der Stadtbibliothek Duisburg;


Audio-Podcast (30:52 Min.)

Aufsatz: Das Schwarze sind die Buchstaben. Das Ruhrgebiet in der Gegenwartsliteratur – ein Überblick.

In: Thomas Ernst/Florian Neuner (Hg.): Das Schwarze sind die Buchstaben. Das Ruhrgebiet in der Gegenwartsliteratur. Oberhausen: assoverlag, 2010, S. 215-273.

Impact des Aufsatzes: mind. 3 Besprechungen oder Zitationen

Aufsatz: Das Ruhrgebiet als Rhizom. Die Netzstadt und die ‚Nicht-Metropole Ruhr‘ in den Erzählwerken von Jürgen Link und Wolfgang Welt.

In: Hanneliese Palm/Gerhard Rupp/Julika Vorberg (Hg.): Literaturwunder Ruhr. Essen: Klartext, 2010 (Schriften des Fritz-Hüser-Instituts für Literatur und Kultur der Arbeitswelt, Nr. 20), S. 43-70.

Impact des Aufsatzes: mind. 7 Besprechungen oder Zitationen

Diese Veröffentlichung gehört zu meinen zehn meistzitierten Aufsätzen

Tom Thelen: Texte mit partisanischem Potenzial. Zum Auftakt der Tagung zur Literatur an der Ruhr freuten sich die Veranstalter über reges Besucherinteresse.

In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 31.10.2009 [Vortrag über das Ruhrgebiet in der Literatur].

Vortrag: Das Ruhrgebiet als Rhizom. Die großen Erzählwerke von Jürgen Link und Wolfgang Welt und das Jenseits des Metropolen

30.10.2009, Haus der Geschichte Bochum

Auf der Konferenz: Literaturwunder Ruhr; organisiert von der Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets, dem Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt; dem Germanistischen Institut der Ruhr-Universität Bochum und der Literarischen Gesellschaft Bochum;

Audio-Podcast (1. Teil; 13:05 Min.)

Audio-Podcast (2. Teil; 15:57 Min.)

Aufsatz: Weltologie. Das Forschungsfeld ‚Wolfgang Welt und seine Texte‘.

In: Steffen Stadthaus/Martin Willems (Hg.): ‚Über Alles oder Nichts‘. Annäherungen an das Werk von Wolfgang Welt. Bielefeld: Aisthesis, 2013 (Veröffentlichungen der Literaturkommission für Westfalen, Band 53), S. 151-182.

Aufsatz: Zwischen feurigen Arbeitswelten und juckenden Kumpels. Geschlecht und Sexualität in der Arbeiterliteratur von Max von der Grün und Hans Henning Claer.

In: Jan-Pieter Barbian/Hanneliese Palm (Hg.): Von Flussidyllen und Fördertürmen. Literatur an der Nahtstelle zwischen Rhein und Ruhr. Essen: Klartext, 2011 (Schriften des Fritz-Hüser-Instituts für Literatur und Kultur der Arbeitswelt, Nr. 24), S. 143-162.

Sammelrezension (Kurztitel): Eva Kurowski: Avanti Popoloch; Jürgen Link: Bangemachen gilt nicht auf der Suche nach der Roten Ruhr-Armee; Helge Schneider: Bonbon aus Wurst; Springer/Steinbrink/Werthschulte (Hg.): ECHT! Pop-Protokolle aus dem Ruhrgebiet; Wolfgang Welt: Doris hilft.

In: Deutsche Bücher. Forum für Literatur. 39. Jg., Heft 4 (2009), S. 275-282.

Projektbetreuung: com.POTT. Kulturmagazin der LuM-TV-Lehrredaktion an der Universität Duisburg-Essen. Mit den Beiträgen „Lach- und Jazzgeschichten mit Eva Kurowski“ (von Miriam Becker und Gesa Kortekamp) und „Florian Neuner – Ein Österreicher erkundet das Ruhrgebiet“ (von Anke Scheller und Katharina Spieckermann) (2013).

23:13 Min.; Projektbetreuung: Thomas Ernst und Thomas Durchschlag.

Video-Podcast (23:13 Min.): https://www.nrwision.de/programm/sendungen/ansehen/compott-thema-ua-jazz-und-das-ruhrgebiet.html