8. Jan, 2010
Jüngst habe ich bei einer Literaturrecherche zufällig entdeckt, dass Steffen Richter schon am 15. August 2007 in der Frankfurter Rundschau unter dem Titel Echt ein Ekelbegriff? Blicke auf die deutsche Szene: Ein anregendes ‚Text + Kritik’-Heft über Migrationsliteratur den Text + Kritik-Sonderband zum Thema Literatur und Migration rezensiert hat. Und es geschah, was eher selten vorkommt und daher umso mehr erfreut: In der Rezension findet sich ein kurzes Statement zu meinem Aufsatz über Christian Kracht, Benjamin von Stuckrad-Barre, Wladimir Kaminer und Feridun Zaimoğlu:
„Warum die ‚Markendandys’ Kracht und Stuckrad-Barre mit der ‚minoritären Literatur’ eines Kaminer oder Zaimoglu nicht über denselben popkulturellen Kamm geschoren werden können, ist aufschlussreich (Thomas Ernst).” Weiterlesen »
7. Okt, 2009
From July, 23rd to 26th, I have been to Sydney/Australia, to the Sydney German Studies Symposium 2009 on Collective Creativity, organized by Gerhard Fischer and Florian Vaßen, where I met colleagues from Germany like Rolf G. Renner and Inge Stephan and colleagues from abroad like Axel Fliethmann, Ulrike Garde, Alison Lewis, Andrew McNamara or Christiane Weller. The conference report, which I collaborated on, has meanwhile been put online on h-soz-kult.
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14. Okt, 2008
Im September und Oktober kulminier(t)en leider viele Deadlines, weshalb ich zuletzt mein Blog ein wenig ruhen lassen musste. Nun scheint aber das Schlimmste überstanden und wird dieses Blog wieder in Bewegung geraten; in den kommenden Monaten werden nach und nach jene Texte veröffentlicht, die gerade abgeschlossen wurden und werden. Dabei handelt es sich um wissenschaftliche Texte, die im Rahmen meines Post-Doc-Projektes an der Universität Luxemburg über Heimat und Hybridität entstehen bzw. eine Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Globalisierung und Regionalliteraturgeschichtsschreibung darstellen (1-4), sich aus einer literaturtheoretischen Perspektive mit der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur beschäftigen (5) sowie um eigenständige literarische (Lehr-)Tätigkeiten (6/7). Konkret werden im September und/oder Oktober folgende sieben Projekte bearbeitet und abgeschlossen:
- Aufsatz ‘Kanak Sprak’ and ‘Union Suspecte’. Scandals Aorund Hybrid and Multilingual Literature in Germany and Belgium (für den Tagungsband Literature and Migration in Contemporary Europe, der an der University of Copenhagen von Mirjam Gebauer, Birgitte Grundtvig Huber, Pia Schwartz Lausten und Moritz Schramm herausgegeben wird);
- Aufsatz Von satirischen Diskursen, politischen Verwicklungen und juristischen Prozessen. Übersetzungsprobleme zwischen den und innerhalb der Kulturen am Beispiel der ‘Neuen Frankfurter Schule’ (für den von Bettina Kremberg, Artur Pelka und Judith Schildt herausgegebenen Band Übersetzbarkeit zwischen den Kulturen. Literatur, Sprache, Film);
- das Buch Europa erlesen: Ruhrgebiet (gemeinsam mit Florian Neuner), inklusive Nachwort und eigenem literarischem Beitrag, das 2009 beim Wieser Verlag in Klagenfurt erscheinen wird; Weiterlesen »
25. Jul, 2008
Das Buch Popliteratur ist inzwischen zu einer Standardeinführung in die deutschsprachige Popliteratur avanciert. Zur ersten Auflage schrieb die Frankfurter Rundschau: „Thomas Ernst bringt die theoretische Domestizierung der Popliteratur auf den Weg.“ Und auch heute noch mag gelten, was der Deutschlandfunk feststellte: „Als Einblick in die Entwicklungsgeschichte der Pop- und Undergroundliteratur ist das Buch sehr gut geeignet.“ Für nur 8,60 Euro erhält man nicht nur eine Definition der Popliteratur, wie jene aus dem Einleitungskapitel:
Dieses Buch versteht unter Popliteratur eine literarische Entwicklungslinie, die sich im 20. Jahrhundert darum bemühte, Weiterlesen »
21. Jul, 2008
Im Wintersemester 2007/08 habe ich an der Universität Trier vier literaturwissenschaftliche Seminare angeboten. In der jeweiligen Abschlusssitzung haben sich die - übrigens zumeist erfreulich motivierten und umgänglichen - Studierenden noch einmal zum Seminarthema positioniert. Ein Studierender äußerte sich beispielsweise über die Legitimationskrise der Literaturtheorien der Gegenwart:
Irritiert hat mich, dass die Literaturtheorien die Tendenz haben, sich selbst abzuschaffen, und dann in einem feierlichen Akt sich selbst wieder zu legitimieren.
Sie können sich zwei- bis vierminütige Auszüge zu den Seminarthemen Literatur als Subversion, Popliteratur und Literaturtheorien des 20. Jahrhunderts nun anhören, downloaden und für eigene Referate verwenden oder bearbeiten (unter Angabe der Quelle). Entschuldigen Sie bitte die wechselhafte und teilweise schlechte Tonqualität, wir haben mit einer bescheidenen Ausstattung gearbeitet!