Jeder Individualismus ist schon lange obsolet, spätestens seit Beckett, wird aber auf dem Theater immer noch gern gekauft und gesehen: Individuelles Handeln ist längst Illusion geworden (…). Vielleicht besteht ja die Freiheit darin, unter dem Bilderschrott hervorzukriechen? Weiterlesen »
Vorig weekend heeft de tweede editie van het Passa Porta Festival in Brussel plaats gevonden en achtduizend bezoekers aangetrokken. Op dit festival mocht ik - als lid van de ‘masterclass’ Vers bloed - mijn eerste literaire lezing in het Nederlands geven. Het programma werd gepresenteerd door Hai-Chay Jiang en Benno Barnard, onder de toeschouwers was onder meer Carlo Van Baelen, de directeur van het Vlaams Fonds voor de Letteren. Als documentatie van onze werken en ons optreden vinden jullie op deze pagina
een videoclip van de lezing van Thomas Ernst: “Vlaanderen. Een inburgeringscurus” (avi-bestand, 55 MB, of flv-bestand, 95 MB, te openen met de VLC Media Player)
een audio-bestand van de lezing van Thomas Ernst: “Vlaanderen. Een inburgeringscurus” (mp3-bestand)
De kwaliteit van de video- en audiobestanden is weliswaar niet optimaal maar ze geven een goede indruk van de tekst. Bedankt bij alle Vers bloeders, Passa Porta en mijn vriendinnen en vrienden voor de steun! Meer over Nederlandstalige publicaties en projecten volgt hopelijk binnenkort op deze pagina!
Das Journal Psychologie & Gesellschaftskritik hat mich gebeten, für sein Heft zum Thema “Subversion” (Nr. 128/2008) einen einführenden Aufsatz zum Begriff der Subversion zu schreiben. Dieser ist inzwischen unter dem Titel Subversion - Eine kleine Diskursanalyse eines vielfältigen Begriffs auf 26 Seiten des Journals erschienen. Mein Beitrag basiert auf einigen Ergebnissen meiner Dissertation zum Thema Pop, Minoritäten, Untergrund. Subversive Konzepte in der deutschsprachigen Gegenwartsprosa, die 2009/2010 erscheinen wird und sich noch einmal ausführlicher und detaillierter mit dem Begriff der Subversion beschäftigt.
Falk Richter arbeitet als Autor und Theaterregisseur und erhielt u.a. den Hörspielpreis der Deutschen Akademie der Künste. Bekannt wurde er mit Das System (2004, Schaubühne am Lehniner Platz), mit Unter Eis aus diesem Zyklus wurde Richter zu den Mülheimer Dramatikertagen Stücke eingeladen, für dessen Festivalzeitung Stück für Stück ich ihn interviewt habe. Unter dem Titel ‚Ich trete nicht als Richter auf’. Falk Richter im Gespräch über Pop, Fernsehen und den Stillstand stellt er die These auf, dass das Fernsehen heute das ‚real life’ darstellt:
Medien sind in extremer Weise ein Teil unseres Lebens geworden. Fernsehserien werden nicht mehr dem Alltagsleben nachgebildet, sondern das Alltagsleben orientiert sich an den Serien. Ich habe neulich einen Dokumentarfilm gesehen über junge Inder, die in einem Callcenter arbeiten und vorgeben müssen, dass sie US-Amerikaner seien. Die lernen das anhand der Serie ‚Sex and the City’, müssen anhand einer Figur aus der Serie ihre Biografie ausbilden.
Das gesamte Interview kann nun abgerufen werden (Quelle: Stück für Stück 6/2004, S. 3). Auf der rechten Seite findet sich das Interview, auf der linken Seite eine Zusammenfassung der Publikumsdiskussion über das Stück, unter dem possierlichen Titel Zwiebelschalen und Flughafenhotels.
In “Das Argument”, Heft 279 (2008), rezensiert Franziska Bergmann unseren Band SUBversionen. Zum Verhältnis von Politik und Ästhetik in der Gegenwart. Sie schreibt zusammenfassend:
Der besprochene Band überzeugt durch seine vielfältigen und qualitativ hochwertigen Beiträge, die zentrale Aspekte kulturwissenschaftlicher sowie politischer Debatten aufgreifen und erweitern. Zudem besticht er durch sein aufwändiges Layout mit zahlreichen Collagen und einer Fotoserie.
Das finden wir HerausgeberInnen natürlich auch… Mehr Informationen zum Sammelband finden Sie hier.
Wer noch einen Beweis benötigt, dass früher eben doch nicht alles besser war: Hier ist er!
BAP-Bandleader Wolfgang “Kristallnaach” Niedecken, der in dieser GRÜNEN-Wahlwerbung gerade noch fehlte, wurde übrigens für die Aufnahme durch Wolf “Soul” Maahn ersetzt. Hilft aber offensichtlich auch nicht!
Das Blog des jetzt.de-Chefs Dirk von Gehlen, ohne dessen freundschaftliche Unterstützung auch dieses Blog kaum existierte (Nochmals danke!), steht unter dem Titel Digitale Notizen. Es sind jedoch mehr als bloße Notizen, die Freund und Kollege Dirk von Gehlen uns präsentiert: neben zahlreichen Fundstücken aus den Bereichen Musik, Literatur und Sport beschäftigt er sich intensiv mit dem Verhältnis von Netzkultur und Zeitung. Innerhalb des aktuellen Medienwandels serviert er höchst interessante Reflexionen zur Bedeutung des Mediums Internet und vor allem zum daraus resultierenden Wandel unseres Begriffs von geistigem Eigentum. Dies mögen einige Zitate belegen, die er programmatisch auf seinem Blog präsentiert:
Cory Doctorow:
Kopieren wird immer leichter. Wenn man Kunst macht, die nicht kopiert werden soll, dann tut man etwas, das von Natur aus anachronistisch ist. Weiterlesen »
Dieter Hund wurde jüngst von Josef Eckermann, dem Geschäftsführer der Real-Supermärkte, zum Helden der Arbeit (Kategorie: Wisch & Waschi) ernannt, weil er bei seiner Arbeit gerne Lieder vom Ende des Kapitalismus pfeift. Hund reiht sich in eine große Tradition ein: Vor ihm wurde der Titel u.a. an Ilse Biesmann (1950, Ringspinnerin aus Nieder-Schmalkalden), Maria Holl (1960, Schweinemeisterin aus Bölkendorf) und Wolfgang Heyl (1986, stellv. CDU-Vorsitzender) verliehen. Freundschaft!
Für einen Sammelband der Universität Luxemburg entsteht momentan ein Aufsatz, der unter dem Arbeitstitel Zwischen Sexismen und Kategorienkrisen. De- und Rekonstruktionen der Geschlechterkategorien in der deutschsprachigen Gegenwartsprosa steht. Darin beziehe ich mich auf theoretische Ansätze von Judith Butler, Marjorie Garber und Barbara Vinken und zeige an einigen Beispielen der deutschsprachigen Gegenwartsprosa, wie Weiterlesen »
5.8.2010, 11 Uhr, Warschau (Polen), XII. Kongress der Internationalen Vereinigung für Germanistik, Sektion: „Luxemburgistik im Spannungsfeld von Mehrsprachigkeit, Regionalität, Nationalität und Internationalität“
26.9.2010, Universität Göttingen, Tagung der Gesellschaft für interkulturelle Germanistik zum Thema "Re-Visionen. Kulturwissenschaftliche Herausforderungen interkultureller Germanistik"
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