2010 war ein produktives Jahr, insbesondere meine Arbeit als Postdoktorand an der Université du Luxembourg, unterstützt vom FNR Luxembourg und Prof. Dr. Georg Mein, ermöglichte mir die Fertigstellung zahlreicher Aufsätze und Forschungsbeiträge, die inzwischen teilweise auch online vorliegen: Weiterlesen »
De Vlaamse schrijver Tom Lanoye heeft in november 2010 een opmerkelijk interview aan de Nederlandse radiozender NOS 1 gegeven waarin hij ongelofelijk veel juiste dingen over het speciale en tegelijk droevige politieke discours in Vlaanderen zegt. Men vraagt zich inderdaad af waar NVA-Vlaanderen eigenlijk naartoe wil, hoe haar kiezers gemeenschapsvorming in de 21ste (en niet de 19de) eeuw voor zich zien en hoezo ze hun eigen tegenspraken zo vlijtig over het hoofd zien. „Vlaanderen”, zegt Lanoye, „is vadsig en overmoedig, zoals de bevrijde slaaf die een potje geld heeft bijeen gespaard.”
Da sich unser Sammelband SUBversionen (2008) sowie meine Dissertation über Literatur als Subversion, die 2010 erscheinen wird, mit Konzepten der Subversion befassen, wurde ich kürzlich zur Subversiv Messe nach Linz eingeladen, die im Rahmen des dortigen europäischen Kulturhauptstadtjahres stattfand. Ich habe dort einen kurzen Vortrag über meinen Begriff von Subversion gehalten, mich aber vor allem darüber gefreut, die Projektpräsentationen der wunderbaren Gruppen Ärzte ohne Ängste (D), Autonome a.f.r.i.k.a. Gruppe (D) mit ihrem Handbuch der Kommunikationsguerilla, Kanak Attak (D), monochrom (A) und Ubermorgen (A/CH/USA) sehen zu dürfen, die ich in jeder Hinsicht nur empfehlen kann.
Dass das mainstreamige ARD-Format Tagesthemen - selbst wenn es einen freundlichen Bericht zeigen will - über nicht eine dieser Gruppen berichtet, sondern wieder mal die eher schnöderen, aber im Redaktionsduktus vermutlich ‚visuell überzeugenderen’ Beiträge subsummiert, sagt einiges über das Medium Fernsehen, in dem die Nachrichten der öffentlich-rechtlichen Sender sogar eher noch zur Güteklasse gehören.
Wie subversiv ist eigentlich Caren Miosga? Zur Beantwortung dieser Frage schaue man sich folgenden Beitrag an:
Jüngst erschien der Sammelband SUBversionen. Zum Verhältnis von Politik und Ästhetik in der Gegenwart, der auf einer Tagung basiert, die im Juli 2006 im Künstlerhaus Edenkoben stattfand. Im Vorfeld dieser Tagung gab ich dem freien Radio Z aus Nürnberg ein Interview, das nun zum Download bereitsteht. Darin gibt es auf die Frage, ob heute überhaupt noch wirksame subversive Strategien existieren, die folgende Antwort:
Die Frage ist, über welches Feld man redet und was man überhaupt erreichen will. Wenn man sagt, wir wollen den Kapitalismus abschaffen und Weiterlesen »
14.2.2011, 16 Uhr, Tel Aviv University (Israel), Gilman Building, Drachlis Hall, Konferenz „Germany and its Neighbors - Borders, Identities, Relations“
4.10.2011, 10 Uhr, Loveno di Menaggio (Italien), Villa Vigoni. Deutsch-italienisches Kulturzentrum, Konferenz „Literatur als Wagnis/Literature as a risk“
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