Schlagwort-Archive: Postcolonial Studies

„Internationaler Literaturpreis 2015“: Preisträger Amoz Oz & Miriam Pressler, Buchtrailer

Seit anderthalb Jahren begleitet eine studentische Redaktion unseres Essener Masterstudiengangs „Literatur und Medienpraxis“ in Kooperation mit dem Berliner Haus der Kulturen der Welt in einem Blog den „Internationalen Literaturpreis“. In diesem Jahr stehen sechs Titel auf der Shortlist, die im Original in englischer, französischer, hebräischer, kroatischer und ungarischer Sprache geschrieben wurden. Gerade hat das Haus der Kulturen der Welt bekannt gegeben, dass der mit insgesamt 35.000 € dotierte Preis an den Roman Judas geht, der von Amos Oz geschrieben und von Mirjam Pressler übersetzt wurde.

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„Literature as Subversion: Potentials and Aporias of Contemporary Political Writing“. Video presentation at Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Video presentation by Thomas Ernst on „Literature as Subversion“ (23:50 min.)

Not least because of its 40th anniversary and the commemoration of the host University’s name patron, Carl von Ossietzky, the University of Oldenburg has organized a conference “Resistance. Subjects, Representations, Contexts”. The conference will explore phenomena of resistance in different historical and contemporary contexts from an interdisciplinary and transcultural perspective in order to add to a theoretical debate on the term and concept(s) of resistance. Invited speakers are Gayatri Chakravorty Spivak (New York), Maria do Mar Castro Varela (Berlin), Alex Demirovic (Berlin), Sabine Hess (Göttingen), Micha Brumlik (Berlin), Jens Martin Gurr (Duisburg-Essen), Rainer Winter (Klagenfurt) and others.

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„Literatur und Subversion“ ist erschienen!

Hurra, große Freude: Nach vielen Jahren der Arbeit an meinem zunächst 870seitigen Manuskript „Literatur und Subversion. Politisches Schreiben in der Gegenwart“, das ich in einem anstrengenden und längeren Prozess auf 570 Seiten gekürzt und dabei aktualisiert habe, ist heute ein großer Karton vom transcript Verlag mit den ersten Exemplaren in meinem Essener Büro angekommen! Ich danke allen, die mich auf diesem langen Weg unterstützt haben – und bin gespannt auf die Reaktionen. Weitere Informationen zum Buch, das Sie ab sofort erwerben können, erhalten Sie auf der Webseite „Literatur und Subversion“. Dort finden Sie auch Informationen zu den aktuell bereits feststehenden Buchpräsentationen in Essen, Münster, Brüssel, Leuven und Antwerpen.

Bald erscheint „Literatur und Subversion“!

In Kürze wird das fertige Manuskript meiner Studie über das politische Schreiben in der Gegenwart beim transcript Verlag in den Druck gehen, derzeit nimmt der Lektor und Setzer Wolfgang Delseit noch letzte Änderungen vor. Mehr Informationen zu diesem 570seitigen Werk finden Sie auf meinen Webseiten oder auf den Webseiten des transcript Verlags, ausführlichere Informationen werden dann zum Erscheinen des Bandes bereitgestellt.

Thomas Ernst: Literatur und Subversion. Politisches Schreiben in der Gegenwart. Bielefeld: transcript, 2013 (im Erscheinen; Reihe: Literalität und Liminalität, hg. von Achim Geisenhanslüke und Georg Mein). 570 S., kart., 39,99 €, ISBN 978-3-8376-1484-8.

Aktualisierung vom 6.1.2014:

Die Auslieferung des Buchs verzögert sich leider noch, aber Sie können inzwischen schon das Inhaltsverzeichnis und die Einführung in das Buch einsehen.

Zum Ende des Jahres 2010: Veröffentlichungen – ein Überblick

2010 war ein produktives Jahr, insbesondere meine Arbeit als Postdoktorand an der Université du Luxembourg, unterstützt vom FNR Luxembourg und Prof. Dr. Georg Mein, ermöglichte mir die Fertigstellung zahlreicher Aufsätze und Forschungsbeiträge, die inzwischen teilweise auch online vorliegen: Weiterlesen

Liminal Spaces in Tel Aviv

Good news! I got an invitation of the Minerva Institute for German History in Tel Aviv to give a presentation during their conference on Germany and its Neighbors – Borders, Identities, Relations that will take place on February 13-14, 2011.

In Tel Aviv, I will speak on “The Position of German in Multilingual Belgium and Luxembourg. Reflections on Liminal Spaces and the Connotations of Languages”. The presentation will be a kind of aftermath of my postdoc-project at the University of Luxembourg. I am looking forward to my first visit to Israel!

„SUBversionen. Zum Verhältnis von Politik und Ästhetik in der Gegenwart“ – das Buch online lesen

Zwar weiß ich nicht, wie sich die Debatte um die ‚Datenkrake‘ Google und ihren Zugriff auf das ‚geistige Eigentum‘ im Bereich der Buchkultur in Zukunft entwickeln wird, aber für die folgende Information ist dieser größere und zweifelsohne spannende Kontext zunächst einmal irrelevant:
Aktuell ist unser Sammelband SUBversionen. Zum Verhältnis von Politik und Ästhetik in der Gegenwart auf der umstrittenen Seite ‚Google Bücher‘ online lesbar. Der Band wurde in Medien wie DeutschlandRadio Kultur, Das Argument oder Malmoe als „qualitativ hochwertig“, „sehr einsichtig“, „spannend“ und „fundiert“ bewertet.
Viel Freude bei der Lektüre!

Subversiv Messe Linz (I): Von Kanak Attak bis zur Kommunikationsguerilla und zurück

Da sich unser Sammelband SUBversionen (2008) sowie meine Dissertation über Literatur als Subversion, die 2010 erscheinen wird, mit Konzepten der Subversion befassen, wurde ich kürzlich zur Subversiv Messe nach Linz eingeladen, die im Rahmen des dortigen europäischen Kulturhauptstadtjahres stattfand. Ich habe dort einen kurzen Vortrag über meinen Begriff von Subversion gehalten, mich aber vor allem darüber gefreut, die Projektpräsentationen der wunderbaren Gruppen Ärzte ohne Ängste (D), Autonome a.f.r.i.k.a. Gruppe (D) mit ihrem Handbuch der Kommunikationsguerilla, Kanak Attak (D), monochrom (A) und Ubermorgen (A/CH/USA) sehen zu dürfen, die ich in jeder Hinsicht nur empfehlen kann.

Dass das mainstreamige ARD-Format Tagesthemen – selbst wenn es einen freundlichen Bericht zeigen will – über nicht eine dieser Gruppen berichtet, sondern wieder mal die eher schnöderen, aber im Redaktionsduktus vermutlich ‚visuell überzeugenderen‘ Beiträge subsummiert, sagt einiges über das Medium Fernsehen, in dem die Nachrichten der öffentlich-rechtlichen Sender sogar eher noch zur Güteklasse gehören.

Wie subversiv ist eigentlich Caren Miosga? Zur Beantwortung dieser Frage schaue man sich folgenden Beitrag an:

Subversion – Eine kleine Diskursanalyse eines vielfältigen Begriffs

Das Journal Psychologie & Gesellschaftskritik hat mich gebeten, für sein Heft zum Thema „Subversion“ (Nr. 128/2008) einen einführenden Aufsatz zum Begriff der Subversion zu schreiben. Dieser ist inzwischen unter dem Titel Subversion – Eine kleine Diskursanalyse eines vielfältigen Begriffs auf 26 Seiten des Journals erschienen. Mein Beitrag basiert auf einigen Ergebnissen meiner Dissertation zum Thema Pop, Minoritäten, Untergrund. Subversive Konzepte in der deutschsprachigen Gegenwartsprosa, die 2009/2010 erscheinen wird und sich noch einmal ausführlicher und detaillierter mit dem Begriff der Subversion beschäftigt.

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Post-Doc-Projekt bewilligt: Heimat und Hybridität? Globalisierte Identitäten in der Gegenwartsliteratur aus Luxemburg, Belgien und Deutschland

Es gibt sehr gute Nachrichten: Ab August 2008 hat das Ministère de la Culture, de l´Enseignement supérieur et de la Recherche des Großherzogtums Luxemburg mir ein Post-Doc-Projekt genehmigt, das ich an der Universität Luxemburg bei Prof. Dr. Georg Mein in der Germanistik durchführen werde. In diesem Projekt untersuche ich

die Frage, wie vor dem Hintergrund der ökonomischen, kulturellen und medialen Globalisierung noch Identität konstruiert wird, und ob sich in diesen Konstruktionen Hybridisierungen oder vielmehr Rückbesinnungen auf (neue Formen von) ‚Heimat’ zeigen.

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