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„Guy Helminger: Ein Sprachanatom bei der Arbeit“ ist erschienen!

Gerade ist der Sammelband „Guy Helminger. Ein Sprachanatom bei der Arbeit“ erschienen, über dessen Erscheinen seine Herausgeber – Rolf Parr, Claude D. Conter und ich – sehr froh sind. Der Band versammelt die drei Poetikvorlesungen, die Guy Helminger im Sommersemester 2012 als Poet in Residence an der Universität Duisburg-Essen gehalten hat. Zudem werden die Poetikvorlesungen und die Einführung in das Werk Guy Helmingers von Prof. Dr. Rolf Parr auf einer beiliegenden DVD auch als Seh- und Hörerlebnis zur Verfügung gestellt.

Den Band komplettieren literaturwissenschaftliche  Beiträge von Prof. Dr. Rolf Parr, Dr. Hanna Köllhofer und mir (Uni Duisburg-Essen), Prof. Dr. Dieter Heimböckel, Dr. Wilhelm Amann, Dr. Natalie Bloch (Uni Luxemburg), Prof. Dr. Christof Hamann (Uni Köln), Dr. Claude D. Conter und Daniela Lieb (CNL Mersch) zu verschiedenen Aspekten des Werks. U.a. werden seine Erzählungen, Romane, Theatertexte, Hörspiele, Drehbücher und Weblogs zum Gegenstand der Analysen.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite zum Sammelband „Guy Helminger. Ein Sprachanatom bei der Arbeit“, Sie können sich auch seine Poetikvorlesungen auf DuEPublico ansehen.

Zum Ende des Jahres 2010: Veröffentlichungen – ein Überblick

2010 war ein produktives Jahr, insbesondere meine Arbeit als Postdoktorand an der Université du Luxembourg, unterstützt vom FNR Luxembourg und Prof. Dr. Georg Mein, ermöglichte mir die Fertigstellung zahlreicher Aufsätze und Forschungsbeiträge, die inzwischen teilweise auch online vorliegen: Weiterlesen

Subversiv Messe Linz (I): Von Kanak Attak bis zur Kommunikationsguerilla und zurück

Da sich unser Sammelband SUBversionen (2008) sowie meine Dissertation über Literatur als Subversion, die 2010 erscheinen wird, mit Konzepten der Subversion befassen, wurde ich kürzlich zur Subversiv Messe nach Linz eingeladen, die im Rahmen des dortigen europäischen Kulturhauptstadtjahres stattfand. Ich habe dort einen kurzen Vortrag über meinen Begriff von Subversion gehalten, mich aber vor allem darüber gefreut, die Projektpräsentationen der wunderbaren Gruppen Ärzte ohne Ängste (D), Autonome a.f.r.i.k.a. Gruppe (D) mit ihrem Handbuch der Kommunikationsguerilla, Kanak Attak (D), monochrom (A) und Ubermorgen (A/CH/USA) sehen zu dürfen, die ich in jeder Hinsicht nur empfehlen kann.

Dass das mainstreamige ARD-Format Tagesthemen – selbst wenn es einen freundlichen Bericht zeigen will – über nicht eine dieser Gruppen berichtet, sondern wieder mal die eher schnöderen, aber im Redaktionsduktus vermutlich ‚visuell überzeugenderen‘ Beiträge subsummiert, sagt einiges über das Medium Fernsehen, in dem die Nachrichten der öffentlich-rechtlichen Sender sogar eher noch zur Güteklasse gehören.

Wie subversiv ist eigentlich Caren Miosga? Zur Beantwortung dieser Frage schaue man sich folgenden Beitrag an:

SUBversionen. Zum Verhältnis von Politik und Ästhetik in der Gegenwart

Jüngst erschien der Sammelband SUBversionen. Zum Verhältnis von Politik und Ästhetik in der Gegenwart, der auf einer Tagung basiert, die im Juli 2006 im Künstlerhaus Edenkoben stattfand. Im Vorfeld dieser Tagung gab ich dem freien Radio Z aus Nürnberg ein Interview, das nun zum Download bereitsteht. Darin gibt es auf die Frage, ob heute überhaupt noch wirksame subversive Strategien existieren, die folgende Antwort:

Die Frage ist, über welches Feld man redet und was man überhaupt erreichen will. Wenn man sagt, wir wollen den Kapitalismus abschaffen und Weiterlesen