Verortungen der Interkulturalität

Die Europäischen Kulturhauptstädte Luxemburg und die Großregion (2007), das Ruhrgebiet (2010)
und Istanbul (2010)

Hg. von Thomas Ernst und Dieter Heimböckel

Bielefeld: transcript, erscheint im Herbst 2011

Die Initiative der Europäischen Kulturhauptstadt soll dazu beitragen, interkulturelle Prozesse auf städtischer, nationaler und europäischer Ebene zu reflektieren und zu fördern. Mit diesem Anspruch gehen jedoch zahlreiche gesellschaftliche, räumliche, kulturelle und ästhetische Probleme einher, die nicht immer befriedigend zu lösen sind.

Der daraus entstehenden Gemengelage von Europa und Regionalität, Identität und Pluralität, Kommerz und Kunst widmet sich dieser Sammelband aus einer interdisziplinären Perspektive. Er vergleicht erstmals exemplarisch die Kulturhauptstadtjahre in der Großregion Luxemburg (2007), im Ruhrgebiet (2010) und in Istanbul (2010) und stellt dabei Interkulturalität als raum- und kulturübergreifendes Phänomen kontrastiv ins Zentrum der Analysen.

Der Band enthält Beiträge von Dr. Wilhelm Amann, Prof. Dr. Sonja Kmec (Luxemburg), Prof. Dr. Simon Güntner (Hamburg), Prof. Dr. Rolf Parr (Duisburg-Essen), Dr. Nicole L. Immler, Hans Sakkers (Utrecht) und anderen. Er erscheint im Oktober 2011, ist ca. 300 Seiten stark, kartoniert und kostet ca. 29,80 €. Seine ISBN lautet 978-3-8376-1826-6.

Thomas Ernst (Dr. phil.) ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Duisburg-Essen im Fach Literatur und Medienpraxis.
Dieter Heimböckel (Dr. phil) ist Professor für Literatur und Interkulturalität an der Universität Luxemburg.

Weitere Informationen zur Tagung Europäische Kulturhauptstädte interkulturell, auf der dieser Tagungsband basiert, finden Sie auf den folgenden Seiten: