Bücher

Thomas Ernst hat bislang fünf Bücher veröffentlicht:

Literatur als Subversion -

Politisches Schreiben in der Gegenwart: Geschichte, Theorie und Analysen

Bielefeld: transcript, erscheint im Juli 2010 (zuvor unter dem Titel Pop, Minoritäten, Untergrund. Subversive Konzepte in der deutschsprachigen Gegenwartsprosa. Universität Trier: Dissertationsschrift, 2008).

Die Betreuerin der Arbeit war Prof. Dr. Franziska Schößler, der Zweitgutachter Prof. Dr. Herbert Uerlings. Das Projekt wurde gefördert von der Hans Böckler Stiftung und der Universität Trier. Sowohl Dissertationsschrift als auch die Disputatio, die am 7. Februar 2008 an der Universität Trier absolviert wurde, sind mit summa cum laude bewertet worden. Die Arbeit wird im Juli 2010 veröffentlicht und voraussichtlich 490 Seiten dick sein.

Weitere Informationen zur Dissertationsschrift

Europa erlesen: Ruhrgebiet

Hg. von Thomas Ernst und Florian Neuner. Klagenfurt: Wieser, 2009.

Das Ruhrgebiet fungiert 2010 als Kulturhauptstadt Europas, weshalb die Herausgeber vor allem abseitige, vergessene, groteske, experimentelle und popkulturelle Texten über das Ruhrgebiet versammelt haben, um auf diese Weise der Topografie ‚Ruhrgebiet’ einen Platz in der Literaturgeschichte zuzuweisen, der sich jenseits von Arbeiterliteratur, Dialekt-Comedy oder Ruhrkrimis befindet. Die Anthologie zeigt, dass eine avancierte literarische Sprache im besten Fall von der Gebrochenheit, Entfremdung und Absurdität des Lebens kündet - und dass sich diese zentrale Eigenschaft der modernen Literatur auch in der Beschäftigung mit dem erlesenen Ruhrgebiet bestätigen lässt.

„Die bislang beste Ruhrgebiets-Anthologie. Die Spannbreite umfasst ungewöhnlich viele Jahrhunderte, die Auswahl ist so sorgfältig wie originell.”
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Jens Dirksen, 12.2.2010)

„Das Buch versammelt so viele tolle kleine Geschichten und Entdeckungen - sie reichen für ein ganzes Jahr.” Süddeutsche Zeitung/jetzt.de (Dirk von Gehlen, 8.1.2010)

Weitere Informationen zum Buch „Europa erlesen: Ruhrgebiet”

SUBversionen -

Zum Verhältnis von Politik und Ästhetik in der Gegenwart

Hg. von Thomas Ernst, Patricia Gozalbez Cantó, Sebastian Richter, Nadja Sennewald und Julia Tieke. Bielefeld: transcript, 2008

Vor dem Hintergrund aktueller theoretischer Ansätze stellt dieser Band die Frage, wie sich das Verhältnis von Politik und Ästhetik in der Gegenwart gestaltet und inwiefern sich der Begriff der Subversion eignet, um dieses Verhältnis zu beschreiben. Zunächst setzen sich die AutorInnen mit Geschichte, Strategien und Wirkungen subversiver Konzepte auseinander. Anschließend werden zahlreiche Felder der Kunst wie Literatur, Theater, Fotografie, Film und Fernsehen sowie Bildende Kunst und Mode untersucht. Schließlich werden aus diesen Betrachtungen Schlüsse gezogen.

„Sehr einsichtig… Pointierte Sichtweisen auf das Thema…”
Deutschlandradio Kultur (Carsten Probst, 5.7.2008)

Weitere Informationen zum Buch „SUBversionen”

Popliteratur

Hamburg: Rotbuch, 2001 (1. Auflage)
Hamburg: Europäische Verlagsanstalt, 2005 (2. Auflage)

Thomas Ernst bringt „die theoretische Domestizierung der Popliteratur auf den Weg” (Frankfurter Rundschau) und schreibt dabei zugleich eine „kleine Geschichte der Alternativliteratur” (Deutsche Welle). Neben den Ursprüngen der Popliteratur in Dadaismus und Beat Generation werden die subversiven Anfänge der deutschsprachigen Popliteratur in den 1960er und 1970er Jahren und ihre Ausdifferenzierungen bis heute betrachtet. Auch neuere Phänomene der Untergrundliteratur wie die Kanak Sprak, Social Beat und Slam Poetry werden vorgestellt.

„Als Einblick in die Entwicklungsgeschichte der Pop- und Undergroundliteratur ist das Buch sehr gut geeignet. Thomas Ernst hat gründlich recherchiert.”
Deutschlandfunk (Ralph Gerstenberg, 24.5.2001)

„Unbedingt nötig.”
taz - die tageszeitung (Kolja Mensing, 16.5.2001)

Weitere Informationen zum Buch „Popliteratur”

Wissenschaft und Macht

Hg. von Thomas Ernst, Bettina Bock von Wülfingen, Stefan Borrmann und Christian P. Gudehus. Münster: Westfälisches Dampfboot, 2004

Auf dem Weg in die Wissensgesellschaft gewinnt die Frage nach der Verortung von Wissenschaft im Feld von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zunehmend an Brisanz. Dementsprechend untersuchen die Beiträge dieses Buches das Verhältnis von Wissenschaft und Macht auf vier Ebenen: Sie befassen sich mit den Grundlagen wissenschaftlicher Selbstreflexion, den Verhältnissen im Betrieb der Wissenschaft, den Effekten von Wissenschaft in gesellschaftlicher Praxis und der Produktion von Wissen zwischen Wirtschaft und Politik.

„Ein ausgesprochenes Highlight. Dicht und stimmig.”
Forschungsjournal Neue Soziale Bewegungen (Stephanie Schmoliner, Jg. 19, 1/2006)

„Eine reichhaltige Fundgrube!”
Das Argument (Oliver Walkenhorst, Heft 265/2006)

Weitere Informationen zum Buch „Wissenschaft und Macht”